Mit etwas Glück zum zweiten Punkt

ds. Schattdorf war – wie bereits das Cupspiel offenbarte – die etwas bessere Mannschaft, sündigte diesmal aber im Abschluss und musste sich letztlich mit einem Punkt begnügen. Die starke Schattdorfer Offensivabteilung stellte die Rooter Abwehr auf dem Kunstrasen zwar vor einige Probleme, doch mit einem starken Goalie Christian Haas und etwas Glück konnten sich die Gäste lange schadlos halten. Gegen Ende der ersten Halbzeit zogen die Platzherren nochmals die Schraube an. In der 37. Minute scheiterte der wenige Sekunden zuvor eingewechselte Sureta am Innenpfosten. Eine Minute später war es mit der Rooter Jungfräulichkeit endgültig vorbei, als Kurtulus eine Flanke von rechts unbehelligt einköpfeln konnte. Auch Root besass im ersten Umgang einige vielversprechende Torszenen, doch Steffen (3.), Fuchs (13.) und wieder Steffen (41.) scheiterten entweder am Goalie oder hatten ihr Visier falsch eingestellt. Nach dem Seitenwechsel überliess Schattdorf den Luzernern das Zepter, ohne jedoch in ernste Verlegenheit zu geraten. Wenn Root mal gefährlich vors FCS-Tor kam, dann über Standards. So auch in der 65. Minute: Miro Schenk zog einen seitlichen Freistoss aus 30 Metern Richtung Tor, Steffen lenkte per Kopf ab, und am zweiten Pfosten köpftelte Verteidiger Florian Bächler zum 1:1 ein. Nun erwachte Schattdorf wieder, konnte gegen die vielbeinige Rooter Abwehr aber nicht mehr reüssieren. Am nächsten dran am Lucky-Punch war Arnold in der 85. Minute, doch sein Distanzschuss prallte an die Lattenoberkante. Mit dem 1:1-Remis darf Root von einer halbwegs gelungenen Cup-Revanche reden. Am nächsten Sonntag (15.00 Uhr, Unterallmend) will die Truppe von Oliver Schmid endlich auch den ersten Saisonsieg feiern. Zu Gast ist Aufsteiger Küssnacht.

Root: Haas; Bühler, Monguzzi, Bächler, Lienhard (60. Stocker); Fauguel, Lüthold, Hasler (38. Becic), Schenk, Fuchs (84. Zimmermann); Steffen. Tore: 38. Kurtulus 1:0, 65. Bächler 1:1.

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