Spannende neue Aufgabe für den ehemaligen Trainer des SK Root: Silvio Coray (39) wird in Singapur eine Nachwuchsakademie von Borussia Mönchengladbach übernehmen.

Was im ersten Moment wie ein ferner Bubentraum tönt, wird für Silvio Coray in diesen Tagen Wirklichkeit. Der ehemalige Trainer der 1. Mannschaft des SK Root wird Funktionär eines Bundesliga-Clubs. “Diese Gelegenheit kam nun viel schneller, als ich erwartet hatte”, so Silvio Coray, der in diesen Tagen bereits nach Singapur gezogen ist.

Langer Weg führt zum Ziel

Ganz unerwartet kam das Jobangebot des Bundesligisten nicht. Vor fünf Jahren hatte er sich entschieden, sein Leben voll und ganz auf den Fussball auszurichten. “Ich habe ein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Zürich begonnen, um für die Arbeit mit Jugendlichen noch besser gerüstet zu sein”, erklärt Coray. Im Fussballerischen Bereich hatte er in den letzten Jahren zahlreiche Diplome gemacht – besitzt inzwischen das “Nachwuchstrainer Leistungsfussball”-Diploms. Daneben hielt er sich mit Jobs als freier Journalist und Velokurier über Wasser.

Während seines Werdegang konnte Silvio Coray schon bei diversen grossen Clubs für ein paar Tage hospitieren, um dort den Trainern und Funktionären über die Schulter zu schauen. “Diese Erfahrungen bei den Clubs und mein Traineramt in Root – gepaart mit meinen Ausbildungen – waren die perfekte Ausgangslage für meine neue Aufgabe”, zieht Coray das Fazit. Nach diesem langen Ausbildungsweg ging aber schliesslich alles sehr schnell. Vor wenigen Monate konnte Coray bei Mönchengladbach einen Augenschein nehmen und schon kurz darauf lag das Angebot für Singapur auf den Tisch.

Akademie-Leiter in Singapur

In Singapur wird Silvio Coray nun für mindestens zwei Jahre die Akademie von Borussia Mönchengladbach leiten. “Ich freue mich extrem auf die Aufgabe. Uns ist es wichtig, die Werte der Borussia 1 zu 1 nach Singapur zu übertragen”, so Coray. Er wird sich dort um die Administration, die Trainerausbildung und den Kontakt zu Schulen und Eltern kümmern. “Es ist schön, dass ich nun von einem Fussball-Job leben kann. Das war immer mein Ziel – und wird es auch für die Zukunft sein.”

Sara Häusermann