Ebikon und die Derby’s… schon früher gegen Root gewannen die Ebikoner kaum mal – jetzt auch gegen Aufsteiger Adligenswil reicht es wieder nicht und Ebikon verlor 2:1

Aufsteiger Adligenswil begann zweikampfstark, griff die Ebikoner früh in der eigenen Zone an und liess dem Gastgeber kaum Raum. In der 13 Minute dann einen harmlosen Ball in die Tiefe – Ebikon in der Überzahl und der Adliger Spieler rannte im 16-er in 2 Ebikoner Verteidiger rein und fiel um – der Unparteiische entschied zum Entsetzen der Ebikoner auf Elfmeter – und schon hiess es 0:1

Ebikon reagierte prompt und nur 2 Minuten später glich Jost aus zum 1:1 – durch eine Unsicherheit der Adliger-Hintermannschaft schnappte Jost den Ball und spitzelte ein. Danach war Ebikon spielbestimmend mit einige guten Szenen – in der 28. Minute dann glaubten alle an den Führungstreffer der Ebikon. Doch in letzter Sekunde konnte ein Adliger noch den Ball retten vor der Linie. Die zweite Halbzeit begann wie die 1. Halbzeit mit Vorteilen auf Adligerseite, da sie versuchten, Ebikon gleich wieder unter Druck zu setzen. In der 54. Minute entwischte auf der linken Angriffseite ein Adliger Spieler, der mehr oder weniger ungehindert flanken konnte – vor dem 5 Meter Raum verlängerte dann ein Adliger Spieler den Ball über die gesamte Ebikoner Abwehr und dann konnte ungehindert ein Adliger einschieben zur 2:1 Führung. Nun zog sich Adligenswil zurück und verteidigten mit allen Mannen – Ebikon versuchte noch die Wende zu erzwingen – aber Ebikon konnte nicht mehr ausgleichen – zu ungenau waren sie im Spielaufbau, kaum Abschlüsse, zu ungestüm und ohne Plan agierte die Vige-Elf. So endete das Spiel mit einer Niederlage im Derby.

Ebikon ist zu wenig konstant – nach einem Sieg folgt sogleich eine Niederlage. Und so verpassen sie immer wieder den Anschluss in die vordere Tabellen-Hälfte. Dem Staff geht die Arbeit also nicht aus. Sie müssen nun versuchen, die Akteure wieder auf Vordermann zu bringen. An der Qualität liegt es sicher nicht – aber es ist auch eine Kopfsache in jedem Spiel „alles“ zu geben und abzurufen – da reichen 80-90% halt nicht. Jetzt sind noch 3 Meisterschaftspiele und ein Cup 1/8 Finalspiel auszutragen – da werden die Erwartungen vom Staff und den Funktionären gross sein, das Maximum rauszuholen.