25 Jahre in Root

V.l. Alex Wismer, Margrith Stalder, Yvonne Isaak, Stefano Cofano. | Bild Toni Heller
V.l. Alex Wismer, Margrith Stalder, Yvonne Isaak, Stefano Cofano. | Bild Toni Heller

Am Samstag, 3. März, feierte die Zweigstelle der Luzerner Kantonalbank in Root ihr 25-jähriges Bestehen.

esa/he. Am 9. März 1987 eröffnete die Luzerner Kantonalbank (LUKB) im «Posthof» Root ihre Kassenstelle. Drei Jahre später wurde aus der Kassenstelle eine offizielle Zweigstelle der LUKB. Seit die LUKB im Mai 1993 die neuen Bankräumlichkeiten im «Geschäftshaus Fortuna» beziehen konnte, liegt sie sehr zentral. Heuten arbeiten fünf Angestellte und ein Lehrling in dieser Rontaler Zweigstelle.

Nachgefragt
Seit dem 1. August 1998 ist Alex  Wismer Zweigstellenleiter der LUKB in Root. Der «Rontaler» hat mit ihm über die Bank im Rontal gesprochen.

Welche Ziele verfolgt die Zweigstelle Root der LUKB?
Wir suchen und pflegen den persönlichen Kundenkontakt. Ein Erfolgsrezept, das sich seit Jahren bewährt.

Welche Dienstleistungen bietet die LUKB vor Ort ihren Kunden?
Die Zweigstelle Root bietet ihren Kunden sämtliche Bankdienstleistungen an. Das sind sowohl täglich benötigte Banklösungen wie Bargeldverkehr, Privat- und Sparkonten, als auch die Anlage von kleineren und grösseren Beträgen oder die Beratung Privileg 50, durch die die Einkommenssicherung in der nachberuflichen Zeit sichergestellt werden kann. Natürlich ist die LUKB auch in der Immobilien-Finanzierung eine kompetente Partnerin. Zu erwähnen ist, dass die meisten Entscheidungen vor Ort getroffen werden und somit eine schnelle Abwicklung gewährleistet ist.

Profitiert die LUKB Root besonders vom Bauboom im Rontal?
Als Marktführerin im Immobilienbereich profitiert auch die LUKB. Vor allem unsere ausgezeichneten Kenntnisse des Marktes und die Nähe zu unseren Hypothekarkunden sind ein grosser Vorteil. Da ein Wohnungs- oder Hauskauf mit vielen Fragen verbunden ist, ist ein zuverlässiger Service sehr wichtig. Bei uns finden viele Beratungstermine auch ausserhalb der Schalteröffnungszeiten statt.

Welches ist das schönste Erlebnis, das Sie als Zweigstellenleiter bisher erlebt haben?
Davon gibt es glücklicherweise viele. Eines ist mir in besonderer Erinnerung geblieben. Zu jener Zeit als ich noch am Schalter tätig war, ärgerte ich mich in vielen Geschäften darüber, dass beim Einkauf das Retourgeld dermassen schnell ausbezahlt wird, dass man nicht nachzählen kann. Bei einer älteren Frau versuchte ich dann genau das Gegenteil. Ich zählte ihr die vielen Noten so langsam vor, dass ich den Eindruck hatte, dass sie alles mitbekommt, was ich ihr gebe. Dann schob ich das Bündel Noten zu ihr. Nach ein paar Sekunden lag das Geld immer noch dort. Als ich auf das Gesicht der Frau blickte, bemerkte ich Tränen in ihren Augen. Ich war verwirrt. Sie aber meinte, dass ihr in all den Jahren noch nie so verständlich Geld ausbezahlt worden sei.