ROOT – Baustart zum neuen Meilenstein mit dem 60 Millionen Franken teuren «Square one»

Mit dem Spatenstich zum Geschäfts- und Wohnhaus «Square one» entwickelt sich das D4 Business Village Luzern in Root mit dem vierten Ausbauschritt dynamisch weiter. Mit einem Investitionsvolumen von rund 60 Millionen Franken entsteht bis Ende 2019 ein architektonisch einzigartiger Kubus, der Raum für 11 000 m2 Büro- und Dienstleistungsflächen sowie 32 Wohnungen bietet.

Im Beisein von Heinz Schumacher, Gemeindepräsident von Root, Markus Sidler, CEO der Anliker AG Generalunternehmung und Architekt Thomas Lothenbach vom Büro Scheitlin Syfrig, setzten Franz Fischer, Leiter Immobilien Suva und Bruno Kunz, Leiter D4 Business Village Luzern, zum symbolträchtigen Spatenstich an. Es handelt sich dabei um den Baustart zum neuen Geschäfts- und Wohnhaus «Square One», das den nächsten Meilenstein in der Entwicklung des D4 Business Village darstellt.

«Square One» sorgt für höchste Nutzungsflexibilität

Bei den bisherigen Etappen wurde im Interesse eines breiten Dienstleistungsmixes eine Vermietung kleinerer Flächen unterstützt. «Das neue Gebäude dagegen ist der Ort für grössere Platzbedürfnisse auf ganzen Geschoss- oder Teilflächen ab 800 m2. Die Geschäftsflächen sind frei unterteilbar», sagt D4-Leiter Bruno Kunz. Ob für Head-Office-Standorte, Grossraumlösungen oder auch Dienstleistungsflächen: Das Neuprojekt umfasst insgesamt 11 000 m2 Bürofläche und 32 Wohnungen in den oberen Geschossen. Als Ankermieterin konnte Liegenschaftsbesitzerin und Bauherrin Suva die CSS Versicherung – vertreten durch Direktionsmitglied und Immobilienleiter Nicola Fuso – gewinnen. Die CSS wird gegen einen Drittel der Bürofläche mieten und 250 Arbeitsplätze aus verschiedenen Regionen ins D4 verlagern. Hauptsitz bleibt nach wie vor die Stadt Luzern.

Dem Trend entsprechen

Besonders hervorzuheben im Kopfbaugebäude «Square one» ist die Mischnutzung von Büro und Wohnen. «Bei modernen und grossen Projekten besteht die Tendenz, Arbeiten, Wohnen und Freizeit näher zusammenrücken zu lassen», sagte Kunz weiter. «Der heutige Spatenstich mit seinen urbanen Wohneinheiten und den Büro- und Dienstleistungsflächen ist der Startschuss, mit dem das D4 Business Village diesem Trend voll gerecht wird».

Mit Blick auf den Pilatus

Die attraktiven Wohnungen in den Obergeschossen sind auf Personen zugeschnitten, die eine stilvolle Architektur mit einladendem Ambiente und harmonisch abgestimmten Farbtönen schätzen. Der Hauptanteil besteht aus Maisonettewohnungen. Das heisst, die Wohnungen erstrecken sich über ein Wohn- und ein Schlafgeschoss. «Alle verfügen über einen oder zwei Aussenbereiche mit einem attraktiven Ausblick ins Rontal und mit Sicht auf den Pilatus», führte Architekt Thomas Lothenbach bei der Projektvorstellung aus.

Mit Anliker auf Vertrauen bauen

Für den Bau des 105 Meter langen, 25 Meter tiefen und 9 Stockwerke hohen Gebäudes ist die Anliker GU mit Sitz in Emmenbrücke zuständig. CEO Markus Sidler: «Die bisherige gute Zusammenarbeit hat zu diesem neuen Auftrag geführt, für uns ist das die dritte Etappe, die wir hier ausführen dürfen.» Garantiert ist, dass das neue Gebäude Ende 2019 bezogen werden kann.

Erfreulicher Tag für Root

Auch für den Rooter Gemeindepräsidenten Heinz Schumacher und seine Crew ist das ein erfreulicher Tag. «Jetzt bekommt das D4 sein Gesicht. Es gibt gute Arbeits- und Ausbildungsplätze und mit der Ankermieterin CSS zieht eine renommierte Versicherung zu uns», gibt Schumacher nach dem vollzogenen Spatenstich seiner Freude Ausdruck.

Rolf Willimann

Sie griffen beim vierten D4-Projekt, dem 60 Millionen Franken teuren «Square on» zum Spaten: Markus Sidler, Franz Fischer, Bruno Kunz, Thomas Lothenbach, Nicola Fuso und Heinz Schumacher. Bild rowi.

Nachhaltige Investition zur langfristigen Sicherung der Renten

2003 hat die Suva das D4 Business Village Luzern eröffnet. Mit über 100 Unternehmen und rund 2000 Mitarbeitenden auf 53 000 m2 Nutzfläche hat sich der Standort Root erfolgreich entwickelt.

Aktuell sind schweizweit 170 Liegenschaften im Portfolio der Unfallversicherungsanstalt. Mit einem Wert von gut 5 Milliarden Franken machen sie gegen 10 Prozent des Anlagevermögens aus. «Von den Erträgen dieser Anlagen profitieren unsere Kunden, da die Suva ihre Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurückfliessen lässt und für eine langfristige Sicherung der Renten sorgt», sagte Immobilienleiter Franz Fischer. rowi