Siegerprojekt für Gebiet Schützenmatt erkoren

Mitten in Inwil befindet sich die Schützenmatt. Das Gebiet wurde im vergangenen Jahr eingezont. Um eine qualitativ hochstehende Überbauung zu entwickeln, haben die Gemeinde Inwil und die Grundeigentümerin einen Studienwettbewerb durchgeführt. Das Team Blätter Dafflon Architekten (Zürich) und Bischoff Landschaftsarchitektur GmbH (Baden) konnte die Jury mit ihrem Projekt «Jeanne» überzeugen.

Das Areal Schützenmatt ist ein zentrales Gebiet mit grosser Bedeutung für die künftige
Entwicklung der Gemeinde Inwil. In der Gesamtrevision der Ortsplanung 2019 wurde das
Gebiet eingezont. Um ein nachhaltiges und qualitativ hochwertiges Projekt sicherzustellen,
haben die Gemeinde Inwil und die Grundeigentümerin (Erbengemeinschaft Hans Bachmann) einen Studienauftrag durchgeführt. Vier Architekturteams wurden eingeladen, ein Bebauungs- und Freiraumkonzept für das Areal Schützenmatt zu entwickeln.

Siegerprojekt fügt sich stimmig ins Dorf ein

Alle vier Wettbewerbsbeiträge zeichneten sich durch ihre Sorgfalt und ihre gute Qualität aus. Die Wahl der Jury fiel dennoch einstimmig auf das Projekt «Jeanne» des Teams Blättler Dafflon Architekten, Zürich und Bischoff Landschaftsarchitektur GmbH, Baden. Das
Siegerprojekt fügt sich stimmig in die dörfliche Umgebung ein und überzeugt durch seine
Wirtschaftlichkeit. Es lässt sich in Etappen umsetzen. Entlang der Hauptstrasse sind passend zum Strassendorf punktförmige Gebäude geplant. Rückwärtig entstehen vier
Gebäudezeilen in Nord-Süd-Richtung. Die Gebäude sind maximal viergeschossig. So
entstehen an zentraler Lage dereinst rund 120 Wohnungen in allen Grössen – für
Seniorinnen und Senioren, Familien, Singles oder Neuzuzüger. Mindestens 40 Prozent sollen Eigentumswohnungen sein. Entlang der Hauptstrasse gibt es Dienstleistungsflächen und Platz fürs Gewerbe.

Fussweg verbindet Dorf mit Schulhaus

Mit dem Siegerprojekt wird das Dorf zwischen dem Ortskern und dem Schulareal überzeugend ergänzt. Das Projekt verleiht dem Ort eine eigene Identität. Gemeinderat
Florian Meyerhans freut sich: «Das Siegerprojekt schafft ein altersdurchmischtes Quartier mit hoher Lebensqualität, das sich nahtlos an die angrenzenden Bauten einfügt.» Ein öffentlicher Fussweg durchs Quartier stellt eine zusätzliche Verbindung sicher. «Dieser Weg kommt auch Kinder aus anderen Quartieren zugute welche so eine direktere Verbindung zum Schulhaus erhalten», sagt Meyerhans.

Projekt wird weiterentwickelt

In den kommenden Monaten wird das Siegerprojekt zu einem Richtprojekt weiterentwickelt. Verschiedene planerische Fragen müssen noch geklärt werden. Es ist vorgesehen, den Bebauungsplan im Frühling 2022 den Stimmberechtigten zur Abstimmung vorzulegen. Die Zustimmung der Bevölkerung vorausgesetzt, ist der Baubeginn für die erste Etappe frühestens 2024, für die zweite im Jahr 2027.

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