Online kann man seit einigen Wochen über zwei Projekte zum «Zentrum Ebikon» abstimmen. Nun liegen erste Statements vor.

Der 33-jährige Ebikoner Dimitri Meier hat mit seinem Team während 1‘000 Arbeitsstunden Eigenleistung eine Konzeptstudie zur Aufwertung des Zentrums ausgearbeitet. Im Themenmagazin localcity vom April 2019 mit einer Auflage von 36’000 Printexemplaren wurde das «Seerosen-Projekt» erstmals im und um das Rontal veröffentlicht. Auch die Einhausung der Kantonsstrasse gemäss dem Projekt «Ebikon lebt» von Architekt Roland Huwiler ist im gleichen Umfang vorgestellt. Beide Projekte sind online unter rontal.ch abrufbar. Wer mitwirken will, ist eingeladen, bis am 31. Mai 2019 an der Umfrage teilzunehmen.

Auszug Statements

Würdigung und Analysen für beide Projekte
«Tolle Ideen und sehr ansprechend umgesetzt im Magazin. Diese Eigenleistung bei Herr Meier und Herr Huwiler sind vorbildlich.»

Seerosen-Projekt von Studio UNITE – Dimitri Meier
«Der Strassenraum ist Lebensraum und nicht nur Verkehrsraum. Keine hohen Investitionskosten und weiterhin prominentes Erscheinen von Kirche und altem Schulhaus sowie restlichen denkmalgeschützten Bauten.»

«Ebikon sollte etwas umsetzen in den nächsten Jahren, wie dies Kriens, Emmen oder Horw auch machen. Besser klein anfangen anstatt vom grossen Wurf träumen. Sonst sieht Ebikon noch so wie heute aus (kein gutes Image), einfach noch 20 Jahre heruntergekommener.»

Ebikon lebt von Roland Huwiler
«Die Kantonsstrasse zerschneidet Ebikon und macht den Ort unattraktiv und laut. Diese Idee ist wunderbar!»

«Ebikon lebt überzeugt durch den Mehrwert an Lebensqualität, Landgewinn für Wohnen im Zentrum und so wirkliches Beleben des Äbiker Zentrums.»

Seerosen-Projekt mit sonniger Aufenthaltsqualität

Basierend auf den Planungsgrundlagen der Gemeinde hat das Jungunternehmen Studio UNITE Ideen zur Zentrumsaufwertung entwickelt. Der 33-jährige Ebikoner und Firmeninhaber Dimitri Meier ist überzeugt vom Potential. Aus Eigeninitiative ist das «Seerosen-Projekt» während rund 1‘000 Arbeitsstunden für das Zentrum Ebikon entstanden. Einzelne Plätze könnten etappenweise, mit verhältnismässig geringen Investitionskosten und ohne Grossbaustelle nach den Bevölkerungsbedürfnissen realisiert werden. «Wir möchten die bestehenden Bauten und Freiräume insbesondere auf der Sonnenseite entlang der Kantonsstrasse auf der Anhöhe der Kirche bzw. des Löwen verbinden sowie aufwerten. Das Seerosen-Projekt zeigt auf, wie eine generationsübergreifende und etappenweise Umsetzung aussehen könnte», sagt Dimitri Meier, Architekt und Bauökonom.

Projekt Ebikon lebt mit Image-Verbesserung

Mitte Juni 2016 stellte Architekt Roland Huwiler die Pläne zur Zentrumsgestaltung von Ebikon erstmals öffentlich vor. Die Vision ist, ein Teilstück der Zentralstrasse zu überdachen und eine Flaniermeile zu realisieren. Zu Huwilers Projekt «Ebikon lebt» läuft zurzeit eine Machbarkeitsstudie seitens der Gemeinde Ebikon. «Durch das Verschwinden eines Teilstücks der Kantonsstrasse entsteht eine Flanierachse mit Bäumen und Geschäften. Der Mühlebach könnte dort partiell geöffnet werden. Die neu gewonnene Fläche über der Einhausung kann teilweise für Wohnbauten genutzt werden», sagt Roland Huwiler, Architekt. Zu beiden Projekten hat der Ebikoner Gemeinderat Hans Peter Bienz eine Stellungnahme abgegeben.