Ein Ja mit wenig Begeisterung

EBIKON – An der Versammlung vom 23. September fassten die Mitglieder der FDP.Die Liberalen Ebikon die Parole für die kommunale Abstimmung vom 18. Oktober. Sie folgten der Empfehlung des Vorstands und sagten grossmehrheitlich Ja zur Revision der Gemeindeordnung.

Wie verschiedene Votanten deutlich machten, ist es allerdings ein Ja mit Vorbehalt. Nach wie vor steht die FDP dem beschlossenen Führungsmodell kritisch gegenüber und bedauert es insbesondere, dass die Pensengrössen der Gemeinderäte in der neuen Gemeindeordnung nicht fixiert sind. Verschiedene Mitglieder bemängelten zudem, dass im neuen System keine Wohnsitzpflicht für die Führungspersonen festgelegt wird. Einmal mehr kamen auch die Kosten zur Sprache. Angesichts der fünf vorgesehenen Kommissionen mit je neun Mitgliedern besteht allgemeine Skepsis, dass dies kostenneutral und im Vergleich zu einem Einwohnerrat tatsächlich günstiger ausfallen wird. Andere Neuerungen wie die erweiterten Kompetenzen der Kommissionen oder die Lockerung der Geheimhaltungspflicht, die einen besseren Austausch zwischen Kommissionen und Parteien ermöglicht, kamen bei den Versammlungsteilnehmenden gut an. «Wir sagen Ja, aber mit wenig Begeisterung», fasste Parteipräsident René Friedrich zusammen.

 

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