Am 10. Februar 2019 stimmt die Bevölkerung von Ebikon über den Bebauungsplan Weichle ab. Selten zuvor wurde ein kommunales Anliegen so kontrovers diskutiert wie Dieses. Für Diskussionsbedarf sorgt unter Anderem der vorgesehene 55 Meter hohe Wohnturm.

Wie die SVP Ebikon in den vergangenen Wochen in Gesprächen mit der Bevölkerung festgestellt hat, herrscht Unsicherheit darüber, wie gross dieses Hochhaus am Ende wirklich sein wird und wie sich dieses Gebäude ins Ortsbild einfügen wird. Aus diesem Grund hat das Komitee Weichle-Nein den Gemeinderat aufgefordert, mittels Ballonen oder sonstigen geeigneten Signalisationsmassnahmen die Höhe des geplanten Hochhauses vor der Abstimmung anzuzeigen um so den Entscheidungsprozess in der Bevölkerung in positivem Sinne zu erleichtern.

Dieser Vorschlag wurde vom Gemeinderat auf Verweis auf die zeitliche Kurzfristigkeit abgelehnt. Ausserdem sei der Gemeinderat nicht dazu verpflichtet, da es sich lediglich um eine Teilzonenplanänderung und nicht um ein konkretes Baugesuch handle. «Hierbei verschweigt der Gemeinderat jedoch, dass die maximale Höhe des geplanten Gebäudes in der Teilzonenplanänderung sehr wohl genau festgelegt wird», heisst es in einer Mitteilung der SVP Ebikon.

Die SVP Ebikon sei der Meinung, dass der Gemeinderat in diesem brisanten Anliegen mehr Courage hätte zeigen können, und dass der Gemeinderat auch ohne diese zwingende gesetzliche Vorgabe diese temporäre Signalisation hätte vornehmen müssen. Aus diesem Grund hat sich die SVP Ebikon entschieden, diese Signalisation in eigener Regie anzubringen.

So hat die SVP dieses Wochenende mit einem roten Ballon vor dem Weichle Areal die Höhe des geplanten Wohnturmes signalisiert.