Am 10. Februar 2019 stimmen die Bürgerinnen und Bürger von Ebikon über die Teilzonenplanänderung und über den Bebauungsplan Weichle ab. Das überparteiliche NEIN-Komitee „Ebikon denkt weiter“ mit Vertretungen aus CVP, FDP.Die Liberalen, SP, SVP sowie Parteilosen ist gegründet.

Auf dem Areal Weichle mit dem heute leerstehenden MParc, der alten Landi, der Rank-Garage Niederberger und der Weinhandlung Vino Vintana AG ist ein neues Quartier namens „Qube“ geplant. Dieses soll 340 Wohnungen sowie Büro-, Dienstleistungs- und Gewerbenutzungen enthalten. Das Komitee „Ebikon denkt weiter“ setzt sich für ein doppeltes NEIN ein. Ein NEIN zur Teilzonenplanänderung und ein NEIN zum Bebauungsplan. Aktuell besteht das Co-Präsidium aus folgenden Mitgliedern: Alfred Amrein, parteilos, Stefan Bühler, SVP, Walter Holl, CVP, Christian Huber, SVP, Silvia Illi, FDP.Die Liberalen, Josef Kaufmann, CVP, Urs Märchy, CVP, Dr. Franz Mattmann, CVP, Rolf Mattmann, CVP, Christian Straub, CVP.

Argumente für 2 X NEIN

Ebikon verfügt bereits heute über einen überdurchschnittlich hohen Leerwohnungsbestand. Ueber 1000 Wohnungen sind noch im Bau oder geplant. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht sinnvoll, auf dem Areal Weichle eine weitere grosse Ueberbauung zu realisieren. Wachstum verlangt entsprechend auch mehr Infrastruktur. Da werden die früher oder später fälligen 3,5 Millionen Franken an Mehrwertabgabe bei weitem nicht ausreichen und die bereits angeschlagene Gemeindekasse wird weiter strapaziert. Eine absehbare Steuererhöhung lässt grüssen! Entgegen der weit verbreiteten Meinung wird nicht die Migros der Hauptinvestor. Es ist nämlich noch völlig offen, wer als Hauptinvestor fungieren wird. Da wird ein Quartier geplant, aufgrund eines Masterplans, dessen Umsetzung das Volk noch nicht genehmigt hat. Auch eilt diese Teilumzonung der Ortsplanung voraus. Vieles wird hier versprochen und schön geredet. Dies weckt ungute Erinnerungen und wirft viele Fragezeichen auf.