Neophytenbekämpfung am Rotsee

Mitglieder der Ornithologischen Gesellschaft Luzern befreien das bahnseitige Rotseeufer von invasiven Neophyten.

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Der Verein der Ornithologischen Gesellschaft Luzern engagiert sich für die Pflege und Förderung des Interesses für Vogelkunde und Vogelschutz. Dazu gehören auch intakte Naturlandschaften und eine gesunde Vegetation. Im Juli befreiten Vereinsmitglieder das bahnseitige Rotseeufer von invasiven Neophyten. 

Immer wieder werden Pflanzen aus einem fremden Gebiet in die Schweiz eingeführt oder versehentlich hierher verschleppt. Viele dieser Pflanzen integrieren sich gut in unserer Umwelt und bereichern die heimische Flora. 

Auch wenn viele dieser Pflanzen sich gut in unsere Umwelt integrieren, sind diese oftmals wenig wertvoll als Nahrungsquelle für einheimische Insekten. 

Wenn eingeschleppte Pflanzen die natürliche Flora verdrängen und zu einem Rückgang der biologischen Vielfalt und der Artenvielfalt führen, so spricht man von invasiven Neophyten.

Etwa 10 Prozent der in der Schweiz vorkommenden Neophyten gelten als invasiv. 

Auch entlang des Rotsees haben sich invasive Neophyten ausgebreitet. Am Samstag, 11. Juli haben elf Mitglieder der Ornithologischen Gesellschaft Luzern (OGL) diesen Schädlingen den Kampf angesagt: „Während eines halben Tages haben wir eine unglaubliche Menge an Neophyten ausgestockt – von Goldruten über einjähriges Berufskraut bis zu Sommerflieder war alles dabei“, sagt Martin Buchs, Naturschutzbeauftragter der Gemeinde Ebikon. Mit dem Rotsee ist die OGL bestens vertraut: Seit vielen Jahren führt die OGL am Rotsee Zählungen der überwinternden Vögel durch. 

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