04-45_GV CVP Inwil

Generalversammlung CVP Inwil

Wo steht die CVP im Kanton Luzern? 

INWIL – Am Montag, 20. Januar, hat die CVP Inwil ihre ordentliche Generalversammlung im Gemeindezentrum Möösli abgehalten. Die anwesenden 26 Damen und Herren durften von einer ausgeglichenen Jahresrechnung Kenntnis nehmen. Das Referat von Christian Blunschi, Vizepräsident der Kantonspartei CVP stand unter dem Motto:Wo steht die CVP im Kanton Luzern?

Parteipräsident Oskar Banz hielt in seinem Begrüssungswort kurz Rückschau auf das vergangene Jahr. Dieses sei geprägt gewesen durch die verschiedenen Abstimmungen. Mit einem Schmunzeln im Gesicht erwähnte er dabei, dass sich einzelne Themen immer wieder für ein Abstimmungsprozedere eignen würden (Armeeabschaffung, Ladenschlussgesetz und andere mehr). Für die Besetzung von Kommissionen sei der Vorstand dankbar, dass sich immer wieder Mitbürgerinnen und Mitbürger für diese oder jene öffentliche Mitarbeit zur Verfügung stellten.

Die Parteikasse der CVP Inwil liegt in der Obhut von Bea Schacher-Hurschler. Die Kassierin verdankte mit sympathischen Worten die Parteispenden. Im Namen der Revisoren lobte Jörg Meierhans die saubere Rechnungsstellung. Die Versammlung würdigte die gute Finanzverwaltung mit einem herzlichen Applaus.

Für den zweiten Teil des Abends durften die Anwesenden einem Referat von Herrn Christian Blunschi, Vizepräsident der Kantonalpartei CVP  ihre Aufmerksamkeit schenken. Unter dem Titel «Wo steht die CVP im Kanton Luzern?» erläuterte  Blunschi  grundlegende Details für die politische Arbeit der CVP. Die christlichdemokratische Volkspartei dürfe als staatstragende Kraft im wahrsten Sinne des Wortes als Volkspartei wahrgenommen werden. Das  «C» im Namen weise hin auf das Bestreben, die politische Arbeit aus der christlichen Sichtweise zu gestalten. Im Besonderen sei die Selbstverantwortung eines jeden Einzelnen hervorzuheben. Im Weiteren soll dem Mitmenschen solidarisch geholfen werden, wenn dies eine entsprechende Notlage erfordert. Die politische Arbeit sei zudem unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit zu gestalten. Dies sei zu erreichen mit gesunden Klein- und Mittelunternehmen, sowie mit starken Gemeinden, welche für eine gute ausgewogene Bildung die erforderlichen Voraussetzungen bereitstellten. Der Referent nahm, abgestützt auf die Delegiertenversammlung der CVP, noch Stellung zu den bevorstehenden Abstimmungen:

  • Die Abschaffung der Liegenschaftssteuer sei abzulehnen, weil die Finanzen der Gemeinden und des Kantons dies zurzeit nicht ohne andere Einnahmen verkraften könnten.
  • Dem Bundesbeschluss zur Finanzierung Ausbau Bahninfrastruktur  (FABI) sei zuzustimmen, damit der ganze Individualverkehr nicht in einem Kollaps ende.
  • Die Volksinitiative gegen Masseneinwanderung müsse abgelehnt werden im Interesse der Sicherstellung von Arbeitskräften und von bereits bestehenden Verträgen.
  • Die Initiative «Abtreibung ist Privatsache» sei abzulehnen, weil mit der heutigen Regelung die Beratung und Information der Betroffenen mit einer bewährten medizinischen Betreuung erfolgen könne.

Der Referent durfte für seine interessanten Ausführungen einen spontanen Applaus entgegennehmen und der Präsident überreichte ihm ein Präsent. Der Abschluss des Abends bot im Rahmen eines kleinen Apéros die Gelegenheit für ein gemütliches Zusammensein.

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