Inputreferat von Regierungsrat Robert Küng an der LuzernPlus-Delegiertenversammlung

Der Durchgangsbahnhof Luzern ist für die Gemeinden, den Kanton und die ganze Schweiz verkehrlich und wirtschaftlich bedeutend, weil so eine Angebotsverbesserung auf der Achse Olten-Sursee-Luzern-Zug-Zürich möglich ist. Er verkürzt auch die Reisezeiten im Nord-Süd-Verkehr.

Der Durchgangsbahnhof ist die einzige Lösung zur Weiterentwicklung des Bahnknotens Luzern, wie Regierungsrat Robert Küng anlässlich der LuzernPlus-Delegiertenversammlung festgehalten hat. Der Durchgangsbahnhof Luzern sorgt für einen Kapazitätsausbau mit mehr Zügen, kürzeren Fahrzeiten und neuen Direktverbindungen auf der Nord-Süd-Achse sowie zwischen der Westschweiz und dem Tessin. Dieser Kapazitätsausbau wirkt sich auf die Standortattraktivität der 24 LuzernPlus-Gemeinden aus, weil die Mobilitätsnachfrage beim öffentlichen Verkehr aufgrund der Verlagerung von der Strasse zur Bahn zunimmt. Der Bund, die Zentralschweizer Kantone und der Regionale Entwicklungsträger LuzernPlus mit seinen 24 Mitgliedsgemeinden sind sich einig, die Projektierung und Realisierung des Durchgangsbahnhofs voranzutreiben. Angesichts der verkehrlichen und wirtschaftlichen Bedeutung des Durchgangsbahnhofs fordern der Kanton Luzern und auch LuzernPlus beim Bahnausbauschritt 2030/35, dass der Bund die Realisierung des Projekts in diesen Ausbauschritt aufnimmt. Der Zimmerberg-Basistunnel II gilt als beste Variante zum Ausbau der Schieneninfrastruktur zwischen Zug und Zürich. Damit wird der Durchgangsbahnhof zusätzlich bestätigt: Die beiden Projekte ergänzen sich optimal und entfalten zusammen ihre volle Wirkung.

LuzernPlus steht mit den Delegierten der 24 Gemeinden und gemeinsam mit dem Kanton Luzern für den Durchgangsbahnhof Luzern und den Zimmerberg-Basistunnel II ein. Bild zVg.