Jetzt blüht eine Pflanze, die in unseren Breitengraden grossen Schaden anrichten kann: das
Jakobskreuzkraut. Dieses scheint sich besonders im Ebikoner Siedlungsraum auszubreiten. Der Naturschutzbeauftragte Martin Buchs bittet eindringlich darum, das Kraut zu entfernen.

«Wir müssen dieses Kraut entfernen, bevor es absamt, was in den nächsten Tagen geschieht», sagt Martin Buchs. Er hat bei seinen Gängen durch die Gemeinde an zahlreichen Orten das Jakobskreuzkraut festgestellt und ist deshalb beunruhigt. Denn – wenn Kühe oder Pferde diese Pflanze fressen, können sie sich tödliche Vergiftungen zuziehen. Das Tückische ist, dass die Pflanze auch noch im Heu giftig ist.

Nicht im Kompost entsorgen
Das Jakobskreuzkraut wird zwischen 30 und 100 cm hoch und blüht gelb. Martin Buchs empfiehlt, bei kleinen Beständen im Garten das Unkraut mit einer kleinen Gartenschaufel auszustechen und die Pflanzenreste nicht im Kompost, sondern im Kehricht zu entsorgen.

Der Name des Jakobskreuzkrauts bezieht sich auf seinen Blütetermin um Jacobi, den 25. Juli. Die Blütezeit beginnt jedoch schon Anfang Juni. Die typisch buschigen, stark verzweigten Blütenstände werden aber tatsächlich erst im Hochsommer voll ausgebildet.