Der britische Bandgründer ist mit
«We Talk Too Much» auf Solokurs

Zur selben Zeit, als der «MusicBox»-Schreiberling – seit  knapp 48 Jahren bekennender Quo-Fan – nur  Flausen im Kopf hatte, seinen spärlichen Bartflaum als Teenie-Boy noch nicht täglich entfernen musste; und mit seinem hochtourig frisierten «Ciao»-Moped mit hohem Lärmpegel die Nachbarn ärgerte und somit die Polizei auf Trab hielt… da war auch die mega-coole «STATUS QUO»-Time! An jeder Ecke, in den Spielsalons, Diskotheken, Bars und Pubs wurden «Caroline», «Whatever You Want», «Down Down» oder «Roll Over Lay Down» rauf und runter gespielt – der obligate Schluss-Akt war jeweils «BYE BYE JOHNNY»… Und viele Damen und Herren, welche jetzt gerade diese Zeilen lesen, sind mit «QUO» gross geworden sowie aufgewachsen und sind inzwischen (fast) im Pensionsalter, zählen ihre grauen Härchen oder geniessen das AHV-Rentnerdasein! NUN DENN – genug gequasselt: «STATUS QUO», die legendäre Boogie-Rock`n`Roll-Band, gibt es immer noch (seit rund 55 Jahren!) – aber leider ohne Gitarrist RICK PARFITT, der vor einiger Zeit das Zeitliche segnete (wir berichteten). Und jetzt kommts faustdick: Der bald 70-jährige Status-Quo-Kopf FRANCIS ROSSI (geb. am 29. Mai 1949 als Francis Dominic Nicolas Michael ROSSI in London) veröffentlicht am 15. MÄRZ 2019 sein langersehntes Solo-Album «WE TALK TOO MUCH» (e.a.r.-MUSIC/phonag-records). Der 8-fache(!) Familienpapi FRANCIS ROSSI lässt auf seinem brandneuen Studio-Silberling 12 coole, hörenswerte Songs ins Tal rollen. Bei den meisten Nummern sind Country-Einflüsse ausfindig zu machen; ohne dass dabei das weltberühmte «Quo»-Feeling auf der Strecke bleibt! Unterstützt wird der «Quo»-Gitarrist dabei von der versierten Musikerin HANNAH RICKARD. Francis Rossi lernte Rickard bei den «Aquostic»-Projekten von Status Quo kennen und tritt mit ihr auf der aktuellsten Langrille in Form von wunderbaren Duetts auf! Der Opener «I`ll Take You Home» kommt in einem lüpfigen Soundgewand daher – Quo-stampfend und mit herrlichen Country-Elementen. Mit weniger Dampf erhellt das ruhigere Lied «Waiting For Jesus» aus den heiligen Boxen. Gute Zeiten – schlechte Zeiten, vermittelt die melodiöse Nummer «Good Times, Bad Times»; während dem «Maybe Tomorrow», ein flockig-poppiger Track, die Scheibe beendet. Auch auf dem neuesten Solo-Werk lässt Mr. Rossi nichts anbrennen; und der schlaksige Altmeister des (Boogie)-Rocks interpretiert zwei Songs aus den 70ern  sowie zehn taufrische Perlen – direkt aus dem Aufnahmestudio!

KONZERT-HINWEIS «STATUS QUO» 2019: Waschechte «Quo»-Fans notieren bitte die beiden Konzertdaten, Samstag, 13. Juli («Plaine de Tourbillon»/Sion; u.a. mit Krokus, Pretty Maids/ab 15 Uhr); sowie Freitag, 20. September («Schupfart»-Festival/Fricktal; ab 19.30 Uhr). Francis Rossi & Co. sind dann mit «Status Quo» vor Ort. VIEL SPASS!

Mario P. Hermann

Wettbewerb

Wie heisst die Plattenfirma, welche das neueste Solo-Album von Francis Rossi veröffentlicht?
Exklusiv verlost der rontaler zweimal das brandneue Solo-Opus von Francis Rossi. Richtige Antwort per E-Mail (Vermerk: Francis Rossi) bitte an: wettbewerb@rontaler.ch.
Einsendeschluss ist am 17. März. VIEL GLÜCK!