Endlich sind sie da, die lange ersehnten sonnigen Tage, und wir können sie in vollen Zügen geniessen, was im Moment jedoch gewisse Risiken birgt. Dieses Jahr konnte sich weder die Haut an die Sonne noch der Kreislauf an wärmere oder gar heisse Tage angewöhnen. 

So kamen dieses Jahr auffällig viele Kunden mit Zeichen einer «Sonnenallergie», welche sonst keine Probleme dieser Art haben. Das galt übrigens auch für die Pollenallergiker, die seit ca. drei bis vier Wochen richtig durchgeschüttelt werden. Dazu noch den Hinweis: Wer im Januar jeweils ein Erinnerungsschreiben erhalten möchte, um die Pollenallergie genug früh anzugehen, melde sich einfach in der Drogerie Seiz und wir nehmen Sie auf unsere Info-Liste.

Für allergische Hautreaktionen durch die Sonne sind verschiedene Ursachen verantwortlich. Es könnte tatsächlich eine Überempfindlichkeit auf UV- Strahlen sein. Dann ist ein Sonnenschutz mit einem ausgewiesen hohen UV-A-Schutz empfehlenswert, denn diese Strahlen sind zur Hauptsache für die allergischen Reaktionen verantwortlich.

Der Hautausschlag kann auch eine Reaktion auf die Sonnenstrahlen und den Emulgator der Sonneschutzcreme sein. Emulgatoren sind Stoffe, die wässrige und ölige Substanzen mischbar machen, ohne dass sich die zwei Phasen in Kürze wieder voneinander trennen. Entsprechend sollte ein emulgatorfreies Sonneschutz-Mittel angewandt werden. Um den vorhandenen Ausschlag schneller loszuwerden, bieten sich gute natürliche Heilmittel an, und wie immer bei Hautauschlägen mit Bläschenbildung ist das Ausleiten über die Nieren mit Harn treibenden Tees oder Birkenelixier wichitg; die Drogerie Seiz berät auch in diesen Fragen kompetent.

Wenn einem nicht das Licht, sondern die Hitze zu schaffen macht, sie einem buchstäblich in den Kopf steigt,  kommen die bekannten Regeln zum Tragen: wenn möglich schwere Anstrengungen auf den Morgen legen. Trinken, bevor der Durst da ist (min. 1.5 Liter). Bei Hitze nachts lüften und tagsüber die Hitze „aussperren“; also Fenster zu und Schalusien auf der Sonnenseite runterlassen. Kaltes Wasser über die Hand- und Fussgelenke fliessen lassen kühlt wunderbar herunter. Gerade älter Menschen werden zum Teil bei höheren Temperaturen arg gefordert und sollten den Arzt benachrichtigen, wenn mögliche Hitzefolgen auftreten: Verwirrtheit, Schwindel, Übelkeit, Muskelkrämpfe, Schwäche, sofern diese Zeichen wirklich mit der Hitze kommen. Ebenso sollte sofort viel getrunken und abgekühlt werden. Wer weiss, dass er Hitze schlecht verträgt, kann sein Herz mit Heilpflanzen wie Weissdorn, Herzgespann oder spagyrisch z.B. mit Maiglöckchen oder Arnica unterstützen.

Bei Venenproblemen steigt der Sommer zwar nicht in den Kopf, kann jedoch ebenfalls grosse Mühe bereiten. Wer Abends geschwollene Fesseln hat, die bis zum Morgen wieder abgeschwollen sind, vor allem nach Tagen mit langem Sitzen, Stehen oder eben hohen Temperaturen, sollte an «schwache» Venenwände denken. Zur Linderung werden gerne kühlende Venengels oder Salben angewandt, die wunderbar lindern – dieses Gefühl kann noch verstärkt werden, wenn die Gels im Kühlschrank aufbewahrt werden. Den nachhaltigeren Effekt erreichen jedoch venenstärkende Mittel, die eingenommen werden, wie z.B. ein Extrakt der Strandkiefer, der Rosskastanie (Vorsicht bei empfindlichem Magen), Blätter der roten Weinrebe etc.

Wie auch immer, der Sommer ist endlich da, also tanken wir Sonne und Wärme, die wir so lange vermisst haben – einfach in einer verträglichen Menge auf einmal!