ROOT – Theatergesellschaft kommt mit der Operette «Polenblut» auf die Bühne 

Schon bald heisst es im Theatersaal des Gasthauses Die Perle in Perlen wieder Vorhang auf für die Operettensaison der Theatergesellschaft Root. Aufgeführt wird in der Zeit vom 22. September bis 13. Oktober die charmante Operette «Polenblut» von Oskar Nedbal.

na. «Polenblut» ist wohl die bekannteste Operette des böhmischen Komponisten Oskar Nedbal. Musikalisch besticht die Komödie durch einen stimmigen Wechsel zwischen kraftvollen Krakowiak-, Mazurka- und Polka-Rhythmen wie auch zauberhaften Walzermelodien sowie wunderschönen Melodien wie «Glück im Spiel, Glück in der Liebe», «Brüder, ich bin verliebt» oder «Nach der Arbeit schweren Tagen» (Erntedankfest).

Im Zentrum der Geschichte steht ein lebenslustiger polnischer Graf, der ein ausschweifendes Leben führt und seine Güter vernachlässigt, bis eine tüchtige Wirtschafterin – ein richtiges Polenblut eben — seinen Hof erfolgreich verwaltet und den Grafen dazu bekehrt, sein Lotterleben zu beenden. Sie versteckt den Alkohol, vertreibt die leidigen Saufkumpanen und organisiert mit fester Hand die Arbeit auf den Feldern. Wie genau ihr dies alles gelingt, ist auf der Bühne zu sehen. Die Operette «Polenblut» ist eine amüsante Verwechslungskomödie mit zahlreichen stimmungsvollen Melodien, welche nicht nur die Operettenliebhaber, sondern auch ein breites Publikum zu begeistern vermag.

Die Regisseurin Manuela Felice versteht es, die Geschichte mit viel Liebe zum Detail zu inszenieren. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Alois Rettig aus Root. Noch wird im Theaterhaus Root fleissig geübt, die einzelnen Szenen einstudiert und an den Choreographien gefeilt. Die laufenden Proben der Solisten, des Chores und Orchesters lassen aber schon heute auf ein unterhaltsames Operettenerlebnis schliessen. Der Vorverkauf ermöglicht den Besuchern den gewünschten Sitzplatz frühzeitig zu reservieren auf www.theater-root.ch oder unter Telefon 041 420 29 11.

Franziska Maria Zimmerli als «tüchtige Wirtschafterin» und Hans Michael Sablotny als «Gutsherr und ihr Vater». Bild zVg.