Von unserer schönen Natur inspiriert, strebt Lisbeth Isenegger in ihren Werken an, dass das Motiv, die Person oder der Gegenstand, in Umgebung und Raum miteinbezogen wird. Auch im Alltagsleben ist es ihr ein Anliegen, dem Menschen möglichst in der Beziehung zu seinem Umfeld ganzheitlich zu begegnen.

Durch beobachten und skizzieren entsteht zuerst ein Bild. Um die Persönlichkeit oder die Figur noch mehr zum Ausdruck zu bringen, wird das Bild naturalistisch, oft abstrahiert oder auch vereinfacht, bis es als Ganzes in Bezug zu der Umgebung für sie stimmig ist, ohne aber das ursprüngliche Bild vollständig zu verlieren. Dazu ein Zitat von Goethe: «Indem der Künstler irgendeinen Gegenstand der Natur ergreift, so gehört dieser nicht mehr der Natur an, ja man kann sagen, dass der Künstler ihn in diesem Augenblick erschaffe, indem er ihm das Bedeutende, Charakteristische, Interessante abgewinnt oder vielmehr erst den höheren Wert hineinlegt». Gerne modelliert Lisen aus den Bildern eine dreidimensionale Skulptur.

Ihre Werke baut sie in Ton, Wachs oder Gips auf, die dann in Bronze gegossen werden.
Lisbeth Isenegger möchte mit Ihrem Schaffen vor allem Freude bereiten. Ihr Werk ist ästhetisch ansprechend und soll den Betrachtenden gefallen (www.lisen.ch). In ihrer Ausstellung beim Kulturforum Buchrain steht der Mensch im Mittelpunkt. Gezeigt werden Bilder in Oel und anderen Techniken sowie Skulpturen in Bronze.

Bei der Vernissage am Freitag, den 22. März um 19 Uhr im Wüest Chäller, Buchrain, haben die Besucher die Möglichkeit sich mit Lisbeth Isenegger über ihre Kunstwerke auszutauschen. Die Ausstellung ist weiter vom 23. März bis 07. April an Samstags/Sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.