Gesundheitsratgeber

Die Jahreszeiten stehen Kopf. Im Spätwinter erleben wir fast schon Frühsommer und im Frühling lässt der Winter nochmals nasskalt Grüssen. Da sind Strukturen aus der Norm und das spüren wir.

Nicht nur, dass deutlich mehr Leute erkältet sind als vom Heuschnupfen geplagt. Auch unsere Stimmung hat mit Herbstwetter im Frühjahr wohl mehr zu kämpfen als sonst. Strukturen ordnen, helfen zu orientieren zu funktionieren. Das zeigt sich schon bei Babys. Von Beginn des Lebens  an geht es darum Strukturen für den Alltag zu schaffen und auch Werte zu vermitteln. Vieles davon ist schlicht nötig um im jeweiligen Umfeld (über-)leben zu können. Dennoch braucht ein Kind auch die Möglichkeit zu «spinnen» ohne gleich gebrandmarkt zu werden. Denn die Zeit um die volle Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen kommt früh genug.

Irgendwann im Leben sollte der Moment kommen, in dem man seine Werte hinterfragt und herausfindet, ob die in meiner Kindheit gelernten Werte auch die meinen sind. Ein erstes Mal sollte das in der Zeit der Pubertät stattfinden, aber da geht es vorab darum, vorhandene Strukturen aufzubrechen damit Möglichkeiten für Eigenes entstehen können.

Viele Menschen bei uns leben auch weit nach dem 30-igsten Lebensjahr ausschliesslich in den anerzogenen Werten und machen Vieles, weil  «man»  es so macht. Wer dann noch Mühe hat mit Streit im Umfeld (der Familie, Freundeskreis) angemessen umzugehen und sei es noch so eine banale, alltägliche Meinungsverschiedenheit, gerät immer weiter weg von den eigene Werten und Wichtigkeiten. Eine Person die sich ständig zurück nimmt, damit es keinen Konflikt geben kann oder ständig umher rennt um zwischen zwei Fronten zu schlichten, erhält von mir schon einmal die Bezeichnung «Harmoniejunkie».

Es ist selbstredend eine noble Angelegenheit, andere glücklich zu machen oder Zwist zu schlichten. Geschieht das jedoch immer und immer wieder nur weil man es selber nicht aushält, dass da jemand einen nicht gut findet, oder weil der Lack am Familienfrieden unbedingt kratzfrei sein muss, weil sonst alles den Bach runtergehen könnte, dann beraubt man sich und den Mitbetroffenen Möglichkeiten.

Ich sehe Frieden wie die Gesundheit. Beides sind aktive Prozesse, bei denen ich dafür arbeiten darf. Und Gesund sein bedeutet nicht, nie krank zu sein, sondern Krankheiten gut und «schnell» zu überwinden. Genauso bedeutet Frieden mit Konflikten und Krisen so umgehen zu können, dass sie wieder schnell im Frieden gelöst sind – und nicht auf Kosten von jemanden ausgehalten werden.

Jemand der ständig einfach funktioniert, ohne sich je Gedanken über seine eigenen Werte und Wichtigkeiten gemacht zu haben läuft Gefahr die Lebensbatterien schneller zu leeren was sich dann im Körper auf ganz verschiedene Arten zeigen kann. Natürlich gibt es verschiedene Wege sich langfristig zu überfordern und auszupumpen.

Mir fällt in der Praxis immer wieder auf, dass bei vielen Menschen mit gesundheitlichen Problemen die Problematik der anerzogenen Strukturen oder Verhaltensmuster, auch von sich selbst, mit ein Grund für heutige Themen sind. Manchmal mache ich dann eine nummerologische Auswertung des Geburtsdatums, was bei den allermeisten oft mehr als ein AHA-hervobringt und eine gute Möglichkeit darstellt, zu hinterfragen. Was der Anfang für anstehende Veränderung sein kann.

Und um ganz klar zu stellen:
– Für mich ist die Nummerologie keine absolute Wahrheit sondern eine gute Möglichkeit Horizonte zu öffnen.
– Wir Eltern sollen/müssen unseren Kindern Strukturen und Werte mitgeben – erziehen eben. Und irgendwann auf deren Individualität hinweisen.

…. und ja es ist mitunter das Schwierigste bei sich selber etwas zu erkennen und zu ändern. Es gibt schon Hilfsmittel wie die Nummerologie, AuraSoma-Lehre oder  spagyrische Essenzen von Thuja, Centella asiatica aber es sind Hilfsmittel, der Weg geht nur über den Prozess und der muss selber vollzogen werden. Natürlich können alchemistische Essenzen von Aton zum Beispiel des Weinsteines helfen, alte Muster aufzulösen oder der Perle an innere, verdeckte Schichten zu gelangen – aber alles sind nur Helfer um etwas in Gang zu bringen.

In dem Sinne wünsche ich Ihnen zu erkennen, in welchen Strukturen Sie aufleben und in welchen Sie gefangen sind. Der Frühling mit seiner Kraft könnte helfen zu verändern, sollte er noch einmal kommen.

Patrik Seiz, Drogist und Naturheilpraktiker Drogerie Seiz, Buchrain. Bild zVg.