Einmal pro Jahr zeichnet die IV Luzern Unternehmen aus, die sich besonders erfolgreich für die berufliche Eingliederung von Menschen mit einer körperlichen oder psychischen Behinderung einsetzen.

Christoph C. Sapper (Gravura), Benno Fuchs (LUKS) und Regierungsrat Guido Graf, Präsident der Aufsichtskommission der IV-Stelle Luzern. Bild Wolfgang Röllin.

api. Diesmal sind es sogar zwei: Zum einen das Luzerner Kantonsspital (LUKS), zum anderen der Rothenburger KMU-Betrieb Gravura Kunstpräge GmbH. Am Mittwochabend der Vorwoche wurden die beiden IV-Awards vor rund 400 Gästen im Hotel Schweizerhof in Luzern von IV-Direktor Donald Locher überreicht. Beide Gewinner erhielten je 10’000 Franken aus einem Fonds, den die IV Luzern vor vier Jahren dank einer unerwarteten Erbschaft errichten konnte. Das Luzerner Kantonsspital unterstützt mit dem Preisgeld die Genossenschaft Zeitgut, bei der Menschen ohne Bezahlung bedürftige Mitmenschen im Alltag unterstützen und als Gegenleistung eine Zeitgutschrift auf ihr persönliches Zeitkonto erhalten. Insgesamt hat die IV Luzern im vergangenen Jahr rund 1200 Menschen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung erfolgreich bei der Eingliederung in die Arbeitswelt unterstützt.