25 aufgestellte, erwartungsvolle Seniorinnen und Senioren trafen am 24. Mai im Mehrzweckraum des Alterszentrums Buchrain ein. Sie alle blicken im 2019 auf 80, 85, 90 oder 95 Lebensjahre zurück.

Das Hallo unter den Gästen war gross und des Öfteren hörte man Aussagen wie «ja säg, du bisch hüt au do und hesch das Johr au en spezielle Geburtstag».

Bereits zum vierten Mal luden die kath. und die ref. Kirchgemeinde, Pro Senectute, FrauenImPuls und die politische Gemeinde zu diesem besonderen Geburtstagsfest ein, mit der Idee, dass gemeinsames Feiern Freude macht. Wie auch in den letzten Jahren, spielte Hans Brun auf seinem Akkordeon zur Unterhaltung bekannte Melodien und untermalte damit den Nachmittag.

Die Gemeindepräsidentin Käthy Ruckli begrüsste die Gäste herzlich im Namen der Gastgeber-Institutionen. Da alle Gäste Dank ihrem speziellen Geburtstag eingeladen worden waren, meinte sie, stehe die Feier ganz im Zeichen von Zahlen. Und damit leitete sie an Sozialvorsteher Stephan Betschen über, welcher gekonnt als Moderator ein Ratespiel ankündigte. In der ersten Runde mussten die Gäste die vier Fragen «können Sie jodeln, wie lange leben Sie in Buchrain, wie viele Kinder haben Sie und haben Sie Haustiere?» beantworten.

Zwischendurch wurde ein feines Dessert, hausgemacht von Monika Huser und Mägi Stadelmann, serviert. Später folgte das obligate Glas Wein zum Anstossen auf viele weitere gute und gesunde Lebensjahre. Sieben anwesende 90-Jährige wurden namentlich genannt und mit Applaus gefeiert.

In der zweiten Runde des Ratespiels, wurden die Gäste in drei Gruppen aufgeteilt und aufgefordert, die Antworten auf die gestellten Fragen zu erraten. Jetzt wurde intensiv diskutiert, gerechnet und spekuliert. Mit der Auflösung des Rätsels war grosses Staunen angesagt. Nur eine Person bekannte sich dazu jodeln zu können; und das auch nur mit Gitarrenbegleitung. Und noch erstaunlicher, nur eine Person gab an ein (Haus-)Tier zu haben; nämlich Eidechsen im Garten. Mit Freude wurde die Zahl von zusammengezählten 1735 Lebensjahren vernommen. Und zu guter Letzt zeigte die Zahl von 1130 in unserer Gemeinde verbrachten Jahre deutlich auf, dass es sich hier wohl leben lässt.

Mit dem Gedicht «vor 85 Johr» brachte Monika Wolfer alle zum Schmunzeln und gleichzeitig auch zum Nachdenken. Vertrautes aus vergangenen Zeiten, wie Bekanntes aus unserer Zeit wurde darin angesprochen. Allen Mitwirkenden und Institutionen, die zu dieser Feier beigetragen haben, wurde von den Anwesenden mit herzlichem Applaus Dankeschön gesagt. Zur Erinnerung an diesen gemütlichen Nachmittag durften alle Gäste beim Abschied eine wunderschöne Rose in Empfang nehmen.