BUCHRAIN – Projekttage der 1. bis 4. Klassen im Dorfschulhaus

Das Wetter war schlicht perfekt in dieser ersten Wochenhälfte vor Auffahrt, in welcher im Dorfschulhaus Buchrain die Projekttage stattfanden. Während zweieinhalb Tagen lernten die Primarschulkinder der 1. bis 4. Klasse in diversen Ateliers viel Neues und konnten dabei verschiedene Sportarten ausprobieren.

td. Schon im Vorfeld hatten die Buchrainer Primarschulkinder die Qual der Wahl, denn es standen acht verschiedene Ateliers zur Auswahl. Sie alle hatten mit Bewegung und Sport zu tun, getreu dem diesjährigen Motto: «Bi üs lauft öppis!»

Am Montagmorgen trafen sich dann alle Kinder der 1. bis 4. Klasse auf dem Pausenplatz, wo mit einem Lied gestartet wurde. Nach einem gemeinsamen Lauf rund um die Schuleinheit ging es in die verschiedenen Ateliers. Hier waren die Gruppen bunt gemischt und so mancher Viertklässler kümmerte sich vorbildlich und geduldig um die Jüngeren. Auch räumlich teilte sich die Schülerschaft auf. Und da dank des strahlenden Wetters fast alle Aktivitäten draussen stattfinden konnten, wimmelte es bald auf dem gesamten Schulgelände von sportlich aktiven Kindern.

Das Angebot «Wasser» lockte mit einem Schwimmbadbesuch am Morgen und allerlei Wasserspielen am Nachmittag und bald schon entwickelte sich eine wahrlich sommerliche Atmosphäre. Die Gruppe «Wald» entdeckte den Vita-Parcours sowie zahlreiche Spiele mit Naturmaterialien und verbrachte praktisch den ganzen Tag im nahen Riedholz. Wer «Bogenschiessen» wählte, konnte nicht nur seinen eigenen Pfeilbogen samt Pfeilen herstellen und bemalen, es winkte auch ein Schiesstraining mit einem Experten. Ganz so einfach war es jedoch nicht, die Zielscheibe zu treffen, aber die Kinder legten einen bewundernswerten Eifer an den Tag. Umso lauter war dann jeweils das Triumphgeheul, wenn jemand einen Treffer gelandet hatte. Im Atelier «Luft» entstanden allerlei bunte Spielsachen, welche allesamt fliegen konnten. Und bald schon konnte man sich auf dem Rasenplatz vor lauter Indiacas, Frisbees, bunt flatternden Bändern und Papierfliegern kaum noch retten. Ein Veloparcours stand zur Verfügung und wurde rege genutzt. Die Kinder sausten auf Kickboards und Rollerblades durch die Gegend und in den Sportarten Unihockey und Baseball wurden hochstehende Turniere ausgefochten. Mit einem selbst gemachten Schläger wiederum machte das Tischtennisspiel gleich doppelt soviel Spass.

«Die Projekttage finde ich super, denn da kann ich ganz viele Sportarten ausprobieren»,  sagt Akos und Robin ergänzt: «Ich freue mich immer riesig auf diese Tage, das ist doch lustiger und spannender als normale Schule.» «Man lernt die anderen Kinder besser kennen», meint Mia, «und man kann mit ihnen neue Spiele spielen.» Etwas vom Besten, da sind sich die Kinder einig, aber ist: «An den Projekttagen gibt es keine Hausaufgaben!»

Nach dem Besuch verschiedener Ateliers am Montag und Dienstag, gabs am Mittwoch noch eine Kurztour durch alle Angebote, bevor die Projekttage mit einem fulminanten Schlussakkord abgeschlossen wurden. Nicht wenige Kinder wollten gleich darauf von ihren Lehrpersonen wissen, wann sie denn genau stattfinden würden, die nächsten Projekttage.

Fulminanter Schlussakkord auf dem Pausenplatz. Bilder z.V.g.