Die Äbiker Kilbi wartete am vergangenen Wochenende mit Sonne am Samstag und massenhaft Regen am Sonntag auf.

Pünktlich zum Kilbi-Start erwärmten die ersten Sonnenstrahlen die Besucher. Nebst vielen
alteingesessenen Ständen mit den bekannten Spiel- und Verpflegungsmöglichkeiten gab es diesmal zwei markante Änderungen gegenüber der Vorjahren: zum Ersten fehlte leider zum ersten Mal seit langem das bei den Kindern sehr beliebte Ponyreiten. Zum Zweiten präsentierte der Verein Kulturwerk Ebikon als Premiere die Kulturwerk-Bühne.

Vor allem am Samstagabend spielte hier die Musik. Die Feldmusik Ebikon weihte die Kulturwerk-Bühne bei noch wärmenden Sonnenstrahlen ein. Sandra Stranieri, die Singer/Songwriterin aus Ebikon, eröffnete das „Mini-Open-Air“ mit ihren eingängigen Songs, gefolgt von Seanchez mit seinem kubanischen Latin-Sound und als Abschluss sorgten Yes Sir mit ihrem Querbeet-Sound für eine tolle Stimmung auf dem Pfarreiheimplatz bis zum offiziellen Ende am frühen Sonntagmorgen.

In der Nacht zum Sonntag kippte dann das Wetter um 180 Grad. Vielfach entleerten sich die dunklen Wolken in wahren Sturmfluten über dem Kilbi-Gelände. Entsprechend überschaubar war der Besucherandrang am Sonntag.

Diejenigen, welche dem garstigen Wetter zu trotzen vermochten, mussten ihren Besuch aber auf keinen Fall bereuen. Die Standbetreiber verbreiteten trotz miesem Wetter gute Laune und auf der Kulturwerk-Bühne versuchten die Brassband Abinchova sowie Yes Sir mit ihrem zweiten Auftritt an dieser Kilbi mit lupfigen und stimmungsvollen Songs die inzwischen nasskalten Bedingungen vergessen zu machen. Schlussendlich blieben dann von der Äbiker Kilbi Ausgabe 2019 vorallem das schöne Wetter vom Samstag sowie die tollen musikalischen Darbietungen auf der Kulturwerk-Bühne in bester Erinnerung.

Text: MG/MB
Fotos: Marc Bösch