Der Reformierte Frauenverein lädt zum Bildervortrag von Hans Kaufmann, Oberrüti, ein, der diese Gegend erwandert hat und Einblicke in ein Naturpark-Wandergebiet von besonderer Schönheit vermittelt.

Die Bezeichnung «Schweiz» gibt es mindestens 191-mal, davon allein 105-mal in Deutschland. Oftmals wurde eine interessante Landschaft mit der Schweiz verglichen. Verschiedene Tourismusregionen wählten – unabhängig von ihrer Topografie – den Zusatz «Schweiz» aus Marketinggründen, steht die Bezeichnung doch auch allgemein für landschaftliche Schönheit, Wohlstand und ein gut organisiertes Staatswesen. Auch Schweizer Auswanderer verweisen auf diese Weise auf ihre Heimat. Der in Dresden wirkende Kunstmaler Adrian Zingg beispielsweise fühlte sich im Elbsandsteingebirge an die
Berge des Jura erinnert.

Vor 200 Jahren wurde die Karstlandschaft des Elbesandsteingebirges mit ihren beiden
Teilen, als «Sächsische und Böhmische Schweiz» benannt. Heute ist dies ein grosser,
zusammenhängender Naturpark beidseits der deutsch-tschechischen Grenze. Die
Romantiker fanden hier das grosse mystische Naturerlebnis, nach dem sie sich sehnten.
Und bis heute berührt die eigentümliche Felsenwelt durch ihre geheimnisvolle Schönheit.
Die der Zeit der DDR hat Spuren hinterlassen. Es gibt viele Industriebrachen. Aber die
Städte und Ortschaften haben sich wieder herausgeputzt und erstrahlen in neuem Glanze.

Mittwoch, 16. Januar, 19.30 Uhr, Kirchgemeindesaal Ref. Kirche Muri