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	<title>Regionalzeitung Rontaler AG</title>
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		<title>Verein Schindler Berufsbildung feiert 10-Jahr-Jubiläum</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>esa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>
		<category><![CDATA[Ebikon]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 10 Jahren ist die Schindler Berufsbildung als führendes Zentralschweizer Ausbildungszentrum für Jugendliche in einem Verein organisiert. Der runde Geburtstag wurde am 3. Mai mit einer Jubiläums-GV und der Lancierung einer attraktiven Neuheit für leistungsstarke Lernende gefeiert. Wer Aufzüge und Fahrtreppen von Weltruf baut und täglich über 1 Milliarde Menschen bewegt, ist auf qualifizierte Berufsleute [...]]]></description>
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<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/ro20_verein-schindler-berufsbildung-feiert-10-jahr-jubilaum/ro20_1301_schindler3/' title='RO20_1301_Schindler3'><img width="300" height="199" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_1301_Schindler3-300x199.jpg" class="attachment-medium" alt="Die jungen Schindler Talente erhalten Informationen über eine Karriere bei Schindler nach ihrem Lehrabschluss." title="RO20_1301_Schindler3" /></a>
<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/ro20_verein-schindler-berufsbildung-feiert-10-jahr-jubilaum/ro20_1302_schindler6/' title='RO20_1302_Schindler6'><img width="300" height="199" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_1302_Schindler6-300x199.jpg" class="attachment-medium" alt="Personalfachmann Christian Roth im Gespräch mit jungen Schindler Talenten. | Bilder Brigitte Senn" title="RO20_1302_Schindler6" /></a>

<p><strong>Seit 10 Jahren ist die Schindler Berufsbildung als führendes Zentralschweizer Ausbildungszentrum für Jugendliche in einem Verein organisiert. Der runde Geburtstag wurde am 3. Mai mit einer Jubiläums-GV und der Lancierung einer attraktiven Neuheit für leistungsstarke Lernende gefeiert.</strong></p>
<p>Wer Aufzüge und Fahrtreppen von Weltruf baut und täglich über 1 Milliarde Menschen bewegt, ist auf qualifizierte Berufsleute angewiesen. Die Schindler Aufzüge AG legt deshalb grossen Wert auf eine nachhaltige eigene Berufsbildung.</p>
<p><strong>Auch anderen Firmen zugänglich</strong><br />
Die weitherum bekannte Schindler Berufsbildung mit ihren technischen und kaufmännischen Ausbildungsmöglichkeiten wurde 2002 in einen eigenständigen Verein eingebracht. «Damit wurde die Chance genutzt, die Qualität der Ausbildung für Firmen aus dem Rontal und assimilierte Betriebe zu öffnen und das Erfolgsmodell der ‹Berufslehre› praxisorientiert weiterzuentwickeln», erklärt Vereinspräsident Jürgen Kästle. Als Leiter des lokalen Produktionswerkes EBI Works ist er der grösste Auftraggeber der Berufsbildung, die auch Prototypen für den Forschungsbereich des Weltkonzerns und externe Auftragsarbeiten anfertigt.<br />
Die Trägerschaft des Vereins setzt sich aus verschiedenen Unternehmensbereichen der Schindler Aufzüge AG zusammen. Auch externen Mitgliedern bietet sich die Möglichkeit, ihre Lernenden bei der Schindler Berufsbildung ausbilden zu lassen. Seit der Anfangsphase nutzen u.a. die Firmen Real Luzern, CSEM SA, Schurter AG, Wirth+Co. AG, Von RollCasting AG, Hochschule Luzern sowie die Berufsbildungscenter Emmen und Sursee dieses Angebot. Zudem ist die Schindler Berufsbildung auch Trägerin der überbetrieblichen Kurse für die Konstrukteure.</p>
<p><strong>Vergrösserung des Lehrstellenangebots</strong><br />
Parallel zum massiv steigenden Bedarf an Servicetechnikern und Monteuren wurden in den letzten Jahren neben den Lehrstellen in Ebikon auch zahlreiche neue, dezentrale Ausbildungsplätze geschaffen. So umfasst die Schindler Berufsbildung heute rund 180 Lernende auf dem Campus Ebikon sowie schweizweit 120 weitere angehende Berufsleute in den Schindler-Geschäftsstellen und bei der AS Aufzüge AG. Gekrönt wird diese Frontoffensive diesen Sommer vom Abschluss des ersten Polymechaniker-Jahrgangs mit Fachrichtung «Aufzugsmontage».<br />
Mit einem Top-Ausbilderteam, modernen Lehrwerkstätten, spannenden Projekten und interessanten Arbeitseinsätzen sowie attraktiven Nebenleistungen (Camp, Verein Schindler Lernende usw.) ist Schindler ein bevorzugter Lehrbetrieb für alle Jugendlichen, die hoch hinaus wollen. Das zum 10-Jahr-Jubiläum lancierte Programm für talentierte Lernende unterstreicht die Bestrebungen, auch in Zukunft in der Berufsbildung zu den Besten zu zählen.<br />
Brigitte Senn</p>
<p><strong>Schindler Berufsbildung in Zahlen</strong><br />
- 300 Lernende<br />
- 100 Praxisbetreuer<br />
- 22 Profiausbildner<br />
- 12 Lehrberufe<br />
- 10,8 Mio. Franken Jahresumsatz<br />
www.schindler-berufsbildung.ch</p>
<p>XXXXXXXXX  Box     XXXXXXXXXX<br />
<strong>Schindler Berufsbildungstalente – Top-Chancen für leistungsstarke Lernende</strong><br />
Im Wettbewerb um gute Schüler führt Schindler eine schweizweit einzigartige Neuerung ein. Ab sofort wird mit sogenannten «Career Development»-Programmen nicht nur Studenten, sondern auch leistungsstarken Lernenden in Berufslehren ein Mehrwert geboten. In der Schindler Berufsbildung nennt sich dies «SBT» (Schindler Berufsbildungstalente). Semesterweise werden aus allen Berufsgruppen Talente evaluiert, die ein besonderes Mentoring und attraktive Zusatzleistungen erhalten. Solche Talente können zusätzliche Verantwortung übernehmen, zum Beispiel Projekte eigenständig leiten oder jüngere Lernende ausbilden. Neben Prämien oder Naturalleistungen wünschen sich die ambitionierten Lernenden aber auch offene Türen zum Erwerb neuer Kompetenzen, beispielsweise durch die Übernahme des Abos für eine Fachzeitschrift, zusätzliche Sprachkurse, Teilnahme an Besichtigungen und Fachmessen usw.<br />
So wie die Stärkeren mit dem Talentförderprogramm, mit der Teilnahme an Berufswettbewerben und der Honorierung besonderer Leistungen gezielte Anreize erhalten, so werden auch Schwächere gezielt unterstützt. Dazu zählen unter anderem ein individuelles Coaching, Stützunterricht und speziell zugeschnittene Lehrstellen.<br />
«Mit unserer Grösse haben wir ganz klar eine Pflicht zur sozialen Verantwortung, die wir auch wahrnehmen», betont Bruno Wicki, Leiter der Schindler Berufsbildung. Ziel des Talentprogramms ist eine durchgängige Anschlusslösung für Lehrabgänger. «Wir sind daran interessiert, dass mindestens 90 Prozent der Lehrabgänger bei uns eine Anschlusslösung haben oder früher oder später wieder zu Schindler zurückkehren», erklärt Olivier Funk, Personalleiter Schindler Feld und EBI Works.</p>
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		<title>Chor Santa Maria Ebikon singt im Petersdom in Rom</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>
		<category><![CDATA[Ebikon]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit festlichem Gesang hiess der Chor die 26 neuen Mitglieder der Papst-Garde im Petersdom willkommen. Bei der diesjährigen Vereidigung der neuen Schweizer Gardisten im Vatikan am 6. Mai 2012 hiess der Gastkanton, Luzern, musikalisch vertreten durch den Chor Santa Maria Ebikon und die Polizeimusik Luzern. Die Sängerinnen und Sänger reisten am Freitag, 4. Mai 2012 [...]]]></description>
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<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/ro20_chor-santa-maria-ebikon-singt-im-petersdom-in-rom/ro20_1501_338_petersplatz_rom/' title='RO20_1501_338_Petersplatz_Rom'><img width="300" height="199" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_1501_338_Petersplatz_Rom-300x199.jpg" class="attachment-medium" alt="Der Petersplatz in Rom. | Bild Anton Sidler" title="RO20_1501_338_Petersplatz_Rom" /></a>
<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/ro20_chor-santa-maria-ebikon-singt-im-petersdom-in-rom/ro20_1502_427_neue_gardisten/' title='RO20_1502_427_Neue_Gardisten'><img width="300" height="196" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_1502_427_Neue_Gardisten-300x196.jpg" class="attachment-medium" alt="Die neuen Gardisten wärend der Messe. | Bild Anton Sidler" title="RO20_1502_427_Neue_Gardisten" /></a>
<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/ro20_chor-santa-maria-ebikon-singt-im-petersdom-in-rom/ro20_1503_481_anmeldung/' title='RO20_1503_481_Anmeldung'><img width="300" height="200" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_1503_481_Anmeldung-300x200.jpg" class="attachment-medium" alt="Anmeldung zur Vereidigung. | Bild Anton Sidler" title="RO20_1503_481_Anmeldung" /></a>
<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/ro20_chor-santa-maria-ebikon-singt-im-petersdom-in-rom/ro20_1504_580_chor_santa_maria_mit_kr/' title='RO20_1504_580_Chor_Santa_Maria_mit_KR'><img width="300" height="191" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_1504_580_Chor_Santa_Maria_mit_KR-300x191.jpg" class="attachment-medium" alt="Der Chor Santa Maria mit dem Gesamtregierungsrat des Kantons Luzern. | Bild Alexander Lieb" title="RO20_1504_580_Chor_Santa_Maria_mit_KR" /></a>
<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/ro20_chor-santa-maria-ebikon-singt-im-petersdom-in-rom/ro20_1505_411_chor_santa_maria_in_rom/' title='RO20_1505_411_Chor_Santa_Maria_in_Rom'><img width="300" height="199" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_1505_411_Chor_Santa_Maria_in_Rom-300x199.jpg" class="attachment-medium" alt="Der Chor Santa Maria singt vor eindrücklicher Kulisse im Chor-Raum der Peterskirche. | Bild Anton Sidler" title="RO20_1505_411_Chor_Santa_Maria_in_Rom" /></a>

<p><strong>Mit festlichem Gesang hiess der Chor die 26 neuen Mitglieder der Papst-Garde im Petersdom willkommen.</strong></p>
<p>Bei der diesjährigen Vereidigung der neuen Schweizer Gardisten im Vatikan am 6. Mai 2012 hiess der Gastkanton, Luzern, musikalisch vertreten durch den Chor Santa Maria Ebikon und die Polizeimusik Luzern. Die Sängerinnen und Sänger reisten am Freitag, 4. Mai 2012 erwartungsvoll nach Rom, im Gepäck unter anderem die mit Chorleiter, Sigisbert Koller, vorzüglich einstudierte «Missa Brevis» von Jacob de Haan. Am Samstag bot sich zuerst noch Gelegenheit, das antike Rom unter kundiger lokaler Führung näher zu betrachten. In der Abendmesse konnte der Chor dann bereits seine Stimmen in der überwältigenden, erhabenen Atmosphäre des Petersdoms unter Beweis stellen.<br />
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Vatikans und der Schweizergarde. Der Festgottesdienst begann um 7.15 Uhr. Die Anspannung über die Tragweite dieses Anlasses und der bedeutungsvolle Ort der Feier haben wohl manchen nicht viel schlafen lassen. Nachdem die 26 festlich uniformierten Gardisten einmarschiert waren, begann der ca. zweistündige Gottesdienst im St. Peter mit «In dir ist Freude», was dem Chor buchstäblich aus dem Herzen sprach. Er wurde musikalisch begleitet von der Organistin Elisabeth Zawadke, Organistin an der Jesuitenkirche Luzern, sowie von 8 Instrumentalisten aus der Polizeimusik Luzern. Es war schon ein überwältigendes Erlebnis für alle Sängerinnen und Sänger, in diesen «heiligen Hallen» von St. Peter zu singen, unter der gewaltigen Kuppel von Michelangelo im grössten Gotteshaus überhaupt. Die Anwesenheit der gesamten Luzerner Kantonsregierung und anderer Persönlichkeiten, wie der Luzerner Kardinal Kurt Koch und Bischof Felix Gmür, zusammen mit über 3000 offiziellen Gottesdienstbesuchern, verstärkten die Bedeutung dieses eindrücklichen Anlasses.<br />
Die Vereidigung der Gardisten fand wegen Regens anschliessend in der Audienzhalle des Vatikans statt, begleitet durch festliche Klänge der Gardemusik und vorgängig von der Luzerner Polizeimusik. Nach dieser tief gehenden Zeremonie konnten sich auch die Chormitglieder bei einem Apéro etwas stärken und es bot sich die Gelegenheit zu interessanten Gesprächen. Dieser unvergessliche Sonntag im Vatikan wurde schliesslich mit einem köstlichen, italienischen Abendessen abgerundet.<br />
Am Montag besichtigte die Reisegruppe weitere antike «Eckpfeiler» in Rom und stieg hinab in die düsteren, geschichtsträchtigen Katakomben. Ein weiteres Ziel war Castel Gandolfo, die Sommerresidenz von Benedikt XVI. in den Albaner Bergen, mit Ausblick auf einen Kratersee und verlockenden kulinarischen Spezialitäten. Am Dienstagmorgen konnte der Chor, dank der Vermittlung von Werner Steinmann, dem Reiseleiter und Organisator dieser Rom-Reise, die Räumlichkeiten der Garde besichtigen. Dann hiess es, Abschied zu nehmen von der «Ewigen Stadt», mit vielen unvergesslichen Erinnerungen und reich an tiefgehenden Erlebnissen.<br />
Doris Künzli</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Soziale Verantwortung wahrnehmen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, 9. Mai, fand im Rooter D4-Business Center das Speranza-Podium 2012 statt. An diesem sogenannten «Networking-Anlass» debattierten Unternehmer über ihre soziale Verantwortung. esa. Viele Jugendliche tun sich nach der obligatorischen Schulpflicht schwer, den Einstieg in die Berufswelt zu bewältigen. Diesen Missstand will die Stiftung Speranza beheben. Anhand des Beispiels eines Praktikantenprogramms der Firma Sage [...]]]></description>
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<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/speranza-podium-im-rooter-d4/ro20_2501_speranza_otto_ineichen/' title='RO20_2501_Speranza_Otto_Ineichen'><img width="300" height="199" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_2501_Speranza_Otto_Ineichen-300x199.jpg" class="attachment-medium" alt="«Sozialfirmen sind im heutigen globalen Wettbewerb nicht überlebensfähig» - Nationalrat Otto Ineichen äussert sich zur sozialen Verantwortung von Unternehmen." title="RO20_2501_Speranza_Otto_Ineichen" /></a>
<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/speranza-podium-im-rooter-d4/ro20_2503_speranza_podium/' title='RO20_2503_Speranza_Podium'><img width="300" height="199" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_2503_Speranza_Podium-300x199.jpg" class="attachment-medium" alt="Sie hören gespannt auf das, was das Publikum zu sagen hat (v.l.) Max Baer, Corinne Hansen und Josef Widmer." title="RO20_2503_Speranza_Podium" /></a>
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<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/speranza-podium-im-rooter-d4/ro20_2505_speranza_podium_3/' title='RO20_2505_Speranza_Podium_3'><img width="300" height="199" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_2505_Speranza_Podium_3-300x199.jpg" class="attachment-medium" alt="Die Podiums-Teilnehmer im Gespräch (v.l.) Pierin Vincenz, Hans Ruh, Werner von Allmen, Max Baer, Corinne Hansen und Josef Widmer. | Bilder Lars de Groot" title="RO20_2505_Speranza_Podium_3" /></a>
<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/speranza-podium-im-rooter-d4/ro20_2505b_speranza_podium_2/' title='RO20_2505b_Speranza_Podium_2'><img width="300" height="76" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_2505b_Speranza_Podium_2-300x76.jpg" class="attachment-medium" alt="RO20_2505b_Speranza_Podium_2" title="RO20_2505b_Speranza_Podium_2" /></a>

<p><strong>Am Mittwoch, 9. Mai, fand im Rooter D4-Business Center das Speranza-Podium 2012 statt. An diesem sogenannten «Networking-Anlass» debattierten Unternehmer über ihre soziale Verantwortung.</strong></p>
<p>esa. Viele Jugendliche tun sich nach der obligatorischen Schulpflicht schwer, den Einstieg in die Berufswelt zu bewältigen. Diesen Missstand will die Stiftung Speranza beheben. Anhand des Beispiels eines Praktikantenprogramms der Firma Sage Schweiz AG diskutierten am Mittwoch, 9. Mai im Business Center D4 in Root Dr. Pierin Vincenz, CEO Raiffeisen- Bank, Prof. Dr. Hans Ruh, Schweizer Sozialethiker, Werner von Allmen, Geschäftsleiter Swiss Excellence Forum, Corinne Hansen, Director Human Resources Sage Schweiz AG und Josef Widmer, Leiter Dienststelle Berufs- und Weiterbildung Kanton Luzern über die soziale Verantwortung von Unternehmen.</p>
<p><strong>Unternehmerische Chancenvermittlung</strong><br />
Jean-Jacques Suter, CEO Sage Schweiz AG, machte den Anfang und begrüsste die über 120 Gäste, bestehend aus Unternehmern und Lehrstellensuchenden, im Eventraum des Business Center D4. Der Entwickler von Betriebswirtschafts-Software leistete mit seinem Praktikantenprogramm Pionierarbeit für die Stiftung Speranza und bot Lehrstellensuchenden die Möglichkeit, durch ein Praktikum den Einstieg in die Berufswelt zu finden. In der Vorstellung des Projekts ging es darum zu zeigen, wie gezielte Chancenvermittlung mithilfe der Stiftung Speranza funktioniert. Das darauf folgende Podiumsgespräch, geleitet von Max Baer, vertiefte den Diskurs mit Themen wie Ethik in der Wirtschaft oder die Selbstverantwortung von Jugendlichen bei der Stellensuche.</p>
<p><strong>Anstellung durch vertiefte Auseinandersetzung</strong><br />
Nach der Vorstellung des Eingliederung-Projektes für jugendliche Lehrstellensuchende gab es von vielen Seiten erstmal lobende Worte. Corinne Hansen als Personalverantwortliche der Sage AG gab zu, dass ohne das Programm der Stiftung Speranza die Jugendlichen, welche letzten Endes dadurch eine Anstellung beim Unternehmen fanden, keine Chance auf ein Engagement bei der Firma erhalten hätten. Dafür waren die schulischen oder sprachlichen Leistungen der Bewerber schlicht zu niedrig. Doch durch das Programm konnte das Unternehmen die Jugendlichen besser kennenlernen und so kam es schlussendlich zu einzelnen Anstellungen.</p>
<p><strong>Status Quo durchbrechen</strong><br />
Pierin Vincenz machte den anwesenden Lehrstellensuchenden Hoffnung, indem er preisgab, dass er in jungen Jahren noch keine schulischen Glanzleistungen vorzuweisen hatte: «Ich war mit 26 Jahren auch noch nirgends.» Josef Widmer führte die Aussage weiter, indem er darauf hinwies, dass die Noten bei den Unternehmen einen zu hohen Stellenwert geniessen. Dafür lobte er das duale System mit einer betrieblichen Lehre und der gleichzeitigen schulischen Weiterbildung. Für Vincenz sind die Einstellungsverfahren auch zu festgefahren. «Die heutigen Methoden bei der Einstellung von Personal sind zu sehr standardisiert, was hinderlich sein kann. Diese Hindernisse zu durchbrechen kann schwierig sein. Doch unkonventionelle Wege zu gehen kann auch Erfolg bringen.»</p>
<p><strong>Herausforderung der sozialen Firma</strong><br />
Der Sozialethiker Hans Ruh brachte den Vorschlag, dass Unternehmen einen Reputationsgewinn anstreben könnten, indem sie beispielsweise zehn Prozent der Belegschaft bewusst aus sozial und schulisch schwächeren Kreisen beschäftigt. Schliesslich sei der Marktwert der Ethik in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Auch Werner von Allmen pflichtete Ruh bei. «Die Probleme der Jugendarbeitslosigkeit sind vor allem auch gesellschaftliche Probleme. Die Wirtschaft hat die Verantwortung, eine aktive Arbeitsintegration für die bedürftigen Leute zu bieten.» Otto Ineichen, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Stiftung Speranza und selbst Unternehmer, brachte sogleich jedoch den Einwand, dass solche «Sozialfirmen» im heutigen globalen Wettbewerb nicht überlebensfähig wären.</p>
<p><strong>Falsche Ideologien beseitigen</strong><br />
Beim Einbezug des Publikums, von dem die grosse Mehrheit aus Unternehmern bestand, wurden vor allem Grundsatzfragen in die Diskussion eingebracht. So wies der Krienser Carosserie-Betreiber Ruedi Schweizer darauf hin, dass das wahre Problem der Wirtschaftsverlauf selbst sei, welcher sich im Kreis bewegt und den Profit immerzu an die gleichen Empfänger schwemmt. Der Surseeer Unternehmer Ivo Muri fügte dazu an: «Arbeitslosigkeit ist sowieso ein falscher Begriff. Geld- oder Erwerbslosigkeit trifft da eher zu. Arbeit gibt es meist genug. Und wenn angesehene Ökonomen wie der Amerikaner Alan Greenspan darauf hinweisen, dass sie jahrelang einem falschen Wirtschaftssystem gefolgt sind, dann sollte die Frage nach der Ideologie gestellt werden.» Dabei machte er auf Initiativen wie die Vollgeldreform aufmerksam, welche neue Definitionen des Geldes forciert. Der Apéro im Anschluss an das Podium bot den Unternehmern und Lehrstellensuchenden Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und Gespräche zu führen, welche im besten Fall sogar zu einer Anstellung führten.</p>
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		<title>Ertragsüberschuss führt zu Steuerrabatt</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 05:39:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>esa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Root]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangenen Dienstag fand in der Arena Root die Gemeindeversammlung statt. Dank einem ausserordentlich hohen Ertragsüberschuss dürfen sich die Rooter Bürger dieses Jahr über eine Steuerreduktion freuen. esa. Am Dienstag, 15. Mai, fand in der Mehrzweckhalle Arena in Root die Gemeindeversammlung statt. Insgesamt fanden sich 118 Stimmberechtigte im Saal ein. Es war die letzte GV des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/ro20_ertragsuberschuss-fuhrt-zu-steuerrabatt/ro20_7701_root_gemeindeversammlung/' title='RO20_7701_Root_Gemeindeversammlung'><img width="300" height="199" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_7701_Root_Gemeindeversammlung-300x199.jpg" class="attachment-medium" alt="Praktisch alle Anträge der Rooter Regierung wurden durch die Gemeindeversammlung mit grosser Mehrheit angenommen. | Bilder Elia Saeed" title="RO20_7701_Root_Gemeindeversammlung" /></a>
<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/16/ro20_ertragsuberschuss-fuhrt-zu-steuerrabatt/ro20_7702_root_gemeindeversammlung/' title='RO20_7702_Root_Gemeindeversammlung'><img width="300" height="199" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_7702_Root_Gemeindeversammlung-300x199.jpg" class="attachment-medium" alt="Klaus Peter Schmid leitete seine letzte Gemeindeversammlung in Root. Er und Ursula Eckert verabschieden sich im Sommer vom Gemeinderat." title="RO20_7702_Root_Gemeindeversammlung" /></a>

<p><strong>Vergangenen Dienstag fand in der Arena Root die Gemeindeversammlung statt. Dank einem ausserordentlich hohen Ertragsüberschuss dürfen sich die Rooter Bürger dieses Jahr über eine Steuerreduktion freuen.</strong></p>
<p>esa. Am Dienstag, 15. Mai, fand in der Mehrzweckhalle Arena in Root die Gemeindeversammlung statt. Insgesamt fanden sich 118 Stimmberechtigte im Saal ein. Es war die letzte GV des abtretenden Gemeindepräsidenten Klaus Peter Schmid. Die Rooter Bürger erhielten die Gelegenheit, über die Rechnung der Einwohnergemeinde, die Bewilligung eines Sonderkredites, die Änderung des Bebauungsplans D4 und Einbürgerungsgesuche zu befinden. Ausserdem wurden die Mitglieder des Urnenbüros, der Controlling- und der Bildungskommission gewählt.</p>
<p><strong>Ertragsüberschuss führt zu Steuersenkung</strong><br />
Der Jahresbericht 2011, welcher keine Verzögerungen von laufenden Projekten vorsieht, wurde von der Versammlung akzeptierend zur Kenntnis genommen. Die Laufende Rechnung 2011 der Einwohnergemeinde Root weist einen Einnahmeüberschuss von über 2,3 Millionen Franken aus. Dies ist vor allem dadurch bedingt, dass die Steuereinnahmen mit 16,5 Mio. Franken um über 3,5 Mio. Franken höher ausgefallen sind als budgetiert. Auch Minderausgaben bei den Liegenschaften und im Bereich «Soziale Wohlfahrt» trugen ihren Teil zur positiven Rechnungsbilanz bei. Dazu kamen Einsparungen bei der gesetzlichen Fürsorge. Aufgrund der Mehreinnahmen will der Gemeinderat Fr. 526 400.-, das sind etwa 23% des Ertragsüberschusses, dazu verwenden, einen Steuerrabatt von 1/10 Einheiten für die Gemeindesteuern 2012 zu gewähren. Unüberraschend klar nahmen die Stimmberechtigen diesen Antrag an. Ebenso wie die Jahresrechnung 2011 und das Vorhaben des Gemeinderates, Fr. 1,2 Mio, und somit den Grossteil des Ertragsüberschusses, zur Abschreibung von Anlagen des Verwaltungsvermögens einzusetzen. Dies mit der Begründung, dass ansonsten die Schuldenbelastung mit zunehmender Dauer zu gross würde. Die übrigen Fr. 595 905.18 finden ihren Weg als Einlage in das Eigenkapital. Das Nettovermögen der Einwohnergemeinde Root beträgt rund Fr. 2 Mio., oder 440 Franken pro Einwohner.</p>
<p><strong>Steffen erneut nicht gewählt</strong><br />
Für Erneuerung der Siedlungsentwässerung in der Kantonsstrasse bewilligte das Rooter Stimmvolk einen Sonderkredit von 555 000 Franken. Viel Kredit bei den Stimmberechtigten genossen auch die Kandidaten für das Urnenbüro. Neben dem derzeitigen Gemeindepräsidenten Klaus Peter Schmid wurden Gabriela Meier-Küng, Nicole Mauron, Luzia Christen-Portmann, Marlies Krummenacher, Roger Bründler, Thomas Bircher, Marcel Jossi, Mary Brun und Jeanine Allenspach-Huber in das Urnenbüro gewählt. Einzig in der Controlling-Kommission kam es zur Kampfwahl, da mehr Kandidaten vorhanden waren als Sitze zu vergeben sind. Die Controlling-Kommission wird für die Amtsperiode 2012 bis 2016 von Simon Amrein, Othmar Rust, Heinz Huber, Jérôme Rüfenacht und Beat Schwegler verwaltet. Als Präsident amtet Heinz Huber. Renato Steffen, welcher ebenfalls für die Controlling-Kommission kandidierte, wurde, wie bereits bei den Gemeinderatswahlen, nicht gewählt. Für die Bildungskommission wählte die Versammlung Stefan Hoffmann, Sibylle Bühler-Erhart, Priska Fischer-Waser und, mit dem Doppelmandat, Jeanine Allenspach-Huber.</p>
<p><strong>Bebauungsplan D4 wird geändert</strong><br />
Für die Bewirtschaftung der Parkplätze beim D4 ist gesorgt. Durch die Erweiterung der Sonderbauschriften und des Situationsplanes wird der Bebauungsplan des D4 geändert. Das Business Center in Root Längenbold soll in den nächsten Jahren weiter wachsen und mit neuen Gebäuden ergänzt werden. Deshalb sollen auch die Parkplatzanlagen ausgebaut werden. Die Versammlung genehmigte die Anträge des Gemeinderates, womit der Bebauungsplan D4 geändert wird.</p>
<p><strong>Bürgergemeinde Root wächst</strong><br />
Insgesamt bewarben sich elf Personen, darunter zwei Haushalte mit Kindern, für eine Einbürgerung in Root. Die Anträge von Meliha und Midhat Besic wurden von der Versammlung ebenso gutgeheissen wie die Anträge von Zarko, Sladna und Katja Jozic. Dazu wurden die Gesuche der sechsköpfigen Familie Murtezaj ebenfalls angenommen. Somit werden Vater Shpejtim, Mutter Fadile, sowie Arbnor, Arlinda, Arberit und Artiola nun offiziell Rooter und somit Schweizer Bürger. Am Ende der Versammlung wurden die abtretenden Gemeinderäte Klaus Peter Schmid und Ursula Eckert verabschiedet.</p>
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		<title>Elia seit</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>esa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie definiert sich der Wert der Arbeit? Hat eine Beschäftigung, die besser bezahlt ist als eine andere, auch dementsprechend einen höheren Wert? Ist der Begriff der «Arbeitslosigkeit» nicht viel passender mit dem Ausdruck «Erwerbslosigkeit» umschrieben? In letzter Zeit werden Fragen zur gerechten Entlöhnung und der Gefahren einer auseinanderklaffenden Lohnschere immer häufiger diskutiert. Ohne Abfallentsorger wäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1548" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.rontaler.ch/2012/01/04/ro01_mein-senf/ro01_1804_elia_saeed-img_7706/" rel="attachment wp-att-1548"><img class="size-medium wp-image-1548" title="RO01_1804_Elia_Saeed-IMG_7706" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/01/RO01_1804_Elia_Saeed-IMG_7706-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Elia Saeed, redaktioneller Leiter. Bild Lars de Groot</p></div>
<p>Wie definiert sich der Wert der Arbeit? Hat eine Beschäftigung, die besser bezahlt ist als eine andere, auch dementsprechend einen höheren Wert? Ist der Begriff der «Arbeitslosigkeit» nicht viel passender mit dem Ausdruck «Erwerbslosigkeit» umschrieben? In letzter Zeit werden Fragen zur gerechten Entlöhnung und der Gefahren einer auseinanderklaffenden Lohnschere immer häufiger diskutiert. Ohne Abfallentsorger wäre die Stadt bis übermorgen eine graue breiige Masse, während die Abwesenheit eines Hedge-Fund-Managers eventuell sogar positive Auswirkungen auf die Gesellschaft hätte. Trotzdem wird die Arbeit des Managers horrend hoch bezahlt, währenddessen der «Müllmann» einiges weniger verdient. Dazu kommt, dass die wichtigsten Arbeiten meist unbezahlt vollbracht werden. Die Erziehung der Kinder oder die Pflege der bedürftigen Angehörigen zum Beispiel. Haben solche Arbeiten keinen Wert, weil sie nicht bezahlt werden? In einer maschinellen Welt, in der alles auf 1 und 0 basiert, lautet die Antwort: Ja. Leider. Die Wertschätzung der Arbeit wird erst erfasst, nachdem der Beitrag zum BIP und somit zum Wirtschaftsstandort Schweiz geleistet wurde. Bei genauerer Betrachtung auf das Bruttoinlandprodukt (BIP) stellt sich schnell heraus, welche Eigenschaften eine heute «funktionierende» Wirtschaft braucht, damit Arbeitsplätze geschaffen werden. Global agierende Pharmazie-Unternehmen, welche ihren Umsatz durch mehr (scheinbar) kranke Menschen steigern können. Oder florierende Grossbanken, welche davon abhängig sind, dass ständig neue Schulden produziert werden. Auch die Kriegswirtschaft bietet expandierende Märkte. Doch will man in einem System arbeiten und leben, welches davon abhängig ist, dass die Leute durch die Gegend rennen um zu arbeiten, damit ihre Schulden bezahlt werden können, dabei noch all ihre Krankheiten behandeln müssen und sich gleichzeitig noch gegenseitig bekämpfen?</p>
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		<title>Für Selbstständigkeit am Arbeitsplatz</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 16:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>esa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berufsbildung bei Schindler Aufzüge AG geniesst einen hohen Stellenwert. Der «Rontaler» sprach mit dem Berufsbildner Patrick Imfeld und dem Lernenden Nicolas Keller über die Ausbildungsmöglichkeiten beim Ebikoner Liftbauer.  esa. Der Verein Schindler Berufsbildung feiert sein 10-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums sprachen wir mit Patrick Imfeld aus Rain, verantwortlich für die Lehrlingsausbildung in den Geschäftsstellen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Berufsbildung bei Schindler Aufzüge AG geniesst einen hohen Stellenwert. Der «Rontaler» sprach mit dem Berufsbildner Patrick Imfeld und dem Lernenden Nicolas Keller über die Ausbildungsmöglichkeiten beim Ebikoner Liftbauer. </strong></p>
<p>esa. Der Verein Schindler Berufsbildung feiert sein 10-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums sprachen wir mit Patrick Imfeld aus Rain, verantwortlich für die Lehrlingsausbildung in den Geschäftsstellen, über die Besonderheiten einer Ausbildung bei Schindler und die Veränderungen des vergangenen Jahrzehnts. Der 33-jährige gebürtige Ebikoner bildete seit Anfang des Jahrtausends über 100 Lernende aus. Dazu gehört auch Nicolas Keller, welcher sich im zweiten Lehrjahr befindet. Der 19-Jährige aus Sins gehört zum Talentprogramm der Schindler Berufsbildung und befindet sich in der Lehre als Polymechaniker.</p>
<p><strong>Nachgefragt</strong></p>
<div id="attachment_10540" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.rontaler.ch/2012/05/15/ro20_fur-selbststandigkeit-am-arbeitsplatz/ro20_2402_schindler_patrick_imfeld/" rel="attachment wp-att-10540"><img class="size-medium wp-image-10540 " title="RO20_2402_Schindler_Patrick_Imfeld" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_2402_Schindler_Patrick_Imfeld-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Patrick Imfeld, Leiter Lehrlingsausbildung. | Bilder Elia Saeed</p></div>
<p>bei Patrick Imfeld, Leiter Lehrlingsausbildung Schindler Aufzüge AG</p>
<p><strong>Was macht die Ausbildung bei Schindler zu etwas Besonderem?</strong><br />
Einerseits bieten wir eine umfassende und sehr breite fachliche Ausbildung. Uns ist wichtig, dass wir moderne Ausbildungsmethoden anwenden und technologisch Schritt halten. Andererseits sind die Lernenden ins tagesaktuelle Geschehen eingebunden und erhalten eine individuelle Förderung. Anhand von verschiedenen Aufträgen und Projekten entwickeln sich die Lernenden während ihrer Ausbildung bei Schindler zu selbstständigen und kompetenten Fachleuten.</p>
<p><strong>Nach welchen Kriterien werden Auszubildende bei Schindler rekrutiert?</strong><br />
Grundvoraussetzungen sind gute schulische Leistungen – auf den entsprechenden Beruf bezogen – und ein sehr gutes Arbeits- und Sozialverhalten. Uns ist wichtig, dass sich unsere Lernenden von Beginn weg ins Team integrieren. Weitere Aspekte für die Rekrutierung sind die Schnupperlehre und das vollständige Bewerbungsdossier, welches unter anderem einen Basic- oder Multicheck beinhaltet.</p>
<p><strong>Was waren die wesentlichsten Veränderungen der letzten 10 Jahre?</strong><br />
Das ganze Berufsbildungswesen in der Schweiz wurde in den letzten zehn Jahren professionalisiert. Dadurch sind die Anforderungen sowohl an die Lehrbetriebe wie auch an die Bewerber gestiegen. Hinzu kommt die demographische Entwicklung, welche inzwischen spürbar geworden ist. Insgesamt ist es heute schwieriger, geeignete Lernende zu finden. Dies erfordert auch von uns, dass wir grössere Marketing-Bemühungen unternehmen. Nebst der Möglichkeit von Schnupperlehren bieten wir im Rahmen des kantonalen Berufswahlfahrplanes verschiedene Informationsveranstaltungen für Schüler und Lehrpersonen an.</p>
<div id="attachment_10541" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.rontaler.ch/2012/05/15/ro20_fur-selbststandigkeit-am-arbeitsplatz/ro20_2403_schindler_nicola_keller/" rel="attachment wp-att-10541"><img class="size-medium wp-image-10541 " title="RO20_2403_Schindler_Nicola_Keller" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_2403_Schindler_Nicola_Keller-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Nicolas Keller, Polymechaniker im 2. Lehrjahr, an der Arbeit.</p></div>
<p>bei Nicolas Keller, Polymechaniker im 2. Lehrjahr:</p>
<p align="LEFT"><strong>Was gefällt dir bei deinem Arbeitgeber besonders gut?</strong><br />
Obwohl es viele Lernende hat, ist man bei Schindler nicht bloss einer unter vielen, sondern man wird auch individuell gefördert. Bei Problemen habe ich stets eine Anlaufstelle, wo sich die Berufsbildner um mich kümmern. Aber auch unsere individuellen Stärken werden gezielt gefördert. So erhielt ich in meinem ersten Lehrjahr beispielsweise die Möglichkeit, selbstständig ein Projekt inklusive Absprache mit dem Auftraggeber von Anfang bis Ende zu realisieren.</p>
<p><strong>Welche (beruflichen) Perspektiven erhoffst du dir durch die Lehre bei Schindler?</strong><br />
Ich erhoffe mir eine vielseitige Ausbildung, bei der ich viel für meinen späteren Werdegang mitnehmen kann. Durch das breite Bildungsangebot habe ich die Möglichkeit, praktisch alle Aspekte meines Berufes kennenzulernen. Ich werde voraussichtlich den Weg über die Fachhochschule wählen, um dann später wieder zu Schindler zurück zu kehren.</p>
<p><strong>Was hat dir die Ausbildung bei Schindler bei deiner persönlichen Entwicklung gebracht?</strong><br />
Ich habe gelernt mehr Verantwortung zu übernehmen und selbstständig zu handeln. Mir wird zwar gesagt, was ich tun soll, das Wie ist jedoch mir überlassen.</p>
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		<title>Rontaler Musikanten auf grosser Bühne</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>esa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ebikon]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, 20. Mai, tritt das Luzerner Stadtorchester im Luzerner Kultur- und Kongresshaus auf.  esa. Das Kultur- und Kongresshaus Luzern (KKL) ist ein gutes Pflaster für Rontaler Musikanten. Vor knapp einem Jahr erlebten die Sänger des Männerchor Ebikon, zusammen mit Chören aus Meggen und Luzern, die grandiose Akustik im voll besetzten Saal Blanche mit 1700 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10701" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.rontaler.ch/2012/05/15/ro20_rontaler-musikanten-auf-grosser-buhne/ro20_7705_maennerchor/" rel="attachment wp-att-10701"><img class="size-medium wp-image-10701" title="RO20_7705_Maennerchor" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_7705_Maennerchor-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Grosser Aufmarsch im KKL-Saal Blanche. Der Männerchor Ebikon singt zusammen mit anderen Chören vor über 1500 Gästen. | Bild pd</p></div>
<p><strong>Am Sonntag, 20. Mai, tritt das Luzerner Stadtorchester im Luzerner Kultur- und Kongresshaus auf. </strong></p>
<p>esa. Das Kultur- und Kongresshaus Luzern (KKL) ist ein gutes Pflaster für Rontaler Musikanten. Vor knapp einem Jahr erlebten die Sänger des Männerchor Ebikon, zusammen mit Chören aus Meggen und Luzern, die grandiose Akustik im voll besetzten Saal Blanche mit 1700 Plätzen. Damals liessen unter der Leitung von Dan Covaci und begleitet durch das Stadtorchester Luzern, 140 Männerstimmen den Raum erklingen. Auch dieses Jahr wartet das Stadtorchester Luzern mit einem Auftritt im KKL auf. Gespickt mit einigen RontalerInnen, darunter Trudy Hugener und Sara Müller, will das Orchester am Sonntag, 20. Mai, den Konzertsaal ab 11 Uhr mit Werken von Ludwig van Beethoven und Max Bruch verzaubern. Vorverkaufs- und Informationsmöglichkeiten finden Sie auf www.kkl-luzern.ch oder unter der Telefonnummer 041 226 77 77.</p>
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		<title>Dierikon hat eine neue Schulleiterin</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:08:03 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Dierikon]]></category>

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		<description><![CDATA[red. Der Dierikoner Schulleiter Toni Häfliger geht im Sommer in den Ruhestand. Er wirkt seit 1969 an der Schule Dierikon, vorerst als Primarlehrer und später als Schulleiter. Rita Cavelti wird offiziell ab 1. August die Stelle der Schulleitung übernehmen. Sie wohnt in Luzern, ist verheiratet mit Giusep Cavelti und hat drei Kinder im Alter von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10572" class="wp-caption alignright" style="width: 214px"><a href="http://www.rontaler.ch/2012/05/15/ro20_dierikon-hat-neue-schulleiterin/ro20_4401_rita_cavelti/" rel="attachment wp-att-10572"><img class="size-medium wp-image-10572" title="RO20_4401_Rita_Cavelti" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_4401_Rita_Cavelti-204x300.jpg" alt="" width="204" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Übernimmt ab diesem Sommer die Schulleitung in Dierikon, Rita Cavelti. | Bild pd</p></div>
<p align="LEFT">red. Der Dierikoner Schulleiter Toni Häfliger geht im Sommer in den Ruhestand. Er wirkt seit 1969 an der Schule Dierikon, vorerst als Primarlehrer und später als Schulleiter. Rita Cavelti wird offiziell ab 1. August die Stelle der Schulleitung übernehmen. Sie wohnt in Luzern, ist verheiratet mit Giusep Cavelti und hat drei Kinder im Alter von 15, 21 und 24 Jahren. Seit 2006 ist Cavelti Kirchenrätin der Katholischen Kirche der Stadt Luzern und verantwortlich für das Ressort Finanzen. Monika Makart, Präsidentin der Schulpflege, bezeichnet Cavelti als eine innovative, zielorientierte und entscheidungsgewohnte Führungspersönlichkeit.</p>
<p align="LEFT">
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		<title>Raiffeisenbank baut Loftwohnung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>esa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dierikon]]></category>

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		<description><![CDATA[pd. Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat die Änderung des Bebauungsplanes Zentrum I genehmigt. Mit dieser Änderung wird es nun möglich, dass die Raiffeisenbank Luzern das Banklokal an der Rigistrasse 8 zu einer Loftwohnung ausbauen kann. Das entsprechende Baugesuch hierfür wurde bereits eingereicht und publiziert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT">pd. Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat die Änderung des Bebauungsplanes Zentrum I genehmigt. Mit dieser Änderung wird es nun möglich, dass die Raiffeisenbank Luzern das Banklokal an der Rigistrasse 8 zu einer Loftwohnung ausbauen kann. Das entsprechende Baugesuch hierfür wurde bereits eingereicht und publiziert.</p>
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		<title>Adligenswil will «qualitatives» Wachstum</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 13:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>esa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adligenswil]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 14. Mai fand im Zentrum Teufmatt in Adligenswil die Orientierungsversammlung zur Revision der Ortsplanung statt. Die Gemeinde will bis in 15 Jahren auf 6000 Einwohner wachsen. esa. Die Adligenswiler Gemeinderäte Ursi Burkart-Merz und Markus Sigrist stellten der anwesenden Bevölkerung die vergangenen und zukünftigen Schritte in der Überarbeitung des Zonenplans vor. Die «Region Luzern» soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/15/ro20_adligenswil-will-qualitatives-wachstum/ro20_2301_adligenswil_ov/' title='RO20_2301_Adligenswil_OV'><img width="300" height="199" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_2301_Adligenswil_OV-300x199.jpg" class="attachment-medium" alt="Seit dem 9. Mai kann die Adligenswiler Bevölkerung die vorgesehenen Zonenplanänderung zur Revision der Ortsplanung des Dorfes einsehen. Das Mitwirkungsverfahren läuft bis zum 10. Juli. | Bilder Elia Saeed" title="RO20_2301_Adligenswil_OV" /></a>
<a href='http://www.rontaler.ch/2012/05/15/ro20_adligenswil-will-qualitatives-wachstum/ro20_2302_adligenswil_ov/' title='RO20_2302_Adligenswil_OV'><img width="300" height="199" src="http://www.rontaler.ch/wp-content/uploads/2012/05/RO20_2302_Adligenswil_OV-300x199.jpg" class="attachment-medium" alt="RO20_2302_Adligenswil_OV" title="RO20_2302_Adligenswil_OV" /></a>

<p>Am 14. Mai fand im Zentrum Teufmatt in Adligenswil die Orientierungsversammlung zur Revision der Ortsplanung statt. Die Gemeinde will bis in 15 Jahren auf 6000 Einwohner wachsen.</p>
<p>esa. Die Adligenswiler Gemeinderäte Ursi Burkart-Merz und Markus Sigrist stellten der anwesenden Bevölkerung die vergangenen und zukünftigen Schritte in der Überarbeitung des Zonenplans vor. Die «Region Luzern» soll laut Prognosen innerhalb der nächsten 15 bis 20 Jahre um 8 Prozent wachsen, zumindest was die Bevölkerungszahl angeht. Da die Stadt an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt, werden vor allem die Luzerner Agglomerationsgemeinden einen merklichen Zuwachs erleben. Der Gemeinderat von Adligenswil hat sich für ein moderates, laut Ursi Burkart-Merz auch ein «qualitatives», Wachstum entschieden. Um mit den verschiedenen Expansionsbegehren gerecht umzugehen, wird der Zonenplan der Gemeinde im Zyklus von etwa 15 Jahren erneuert. Die letzte Ortsplanungsrevision Adligenwils war im Jahr 1996.</p>
<p><strong>Moderates Wachstum forciert</strong><br />
Die Bevölkerung von Adligenswil hat sich in letzten 30 Jahren (seit 1981) mehr als verdoppelt. Jedoch schreitet das Wachstum in den letzten Jahren deutlich langsamer voran. Das Ziel des Gemeinderates ist es, mit möglichst wenig Bodenverbrauch eine maximale Nutzung der Flächen zu gewährleisten. Denn Adligenswil soll bis in 15 Jahren um 10 Prozent auf 6000 Einwohner wachsen. Um diese Herausforderung meistern zu können, startete der Gemeinderat im Jahr 2010 mit der ersten Phase des Räumlichen Entwicklungskonzeptes (REK). Im Jahr darauf folgte der Entwurfsprozess, in dem konkretisiert wurde, welche Gebiete umgezont werden sollen. Das aktuelle Jahr ist entscheidend. Denn bis zum 10. Juli läuft das Mitwirkungsverfahren für die Bevölkerung, während gleichzeitig eine Vorprüfung durch den Kanton durchgeführt wird. Die AdligenswilerInnen sind aufgerufen, sich aktiv an der Ortsplanung zu beteiligen und allfällige Stellungnahmen zu beziehen. Die endgültige Beschlussfassung und Genehmigung der Umzonung soll im Frühjahr 2013 an der Gemeindeversammlung erfolgen.</p>
<p><strong>Reserven ausbauen</strong><br />
Hans-Jakob Wettstein, Vertreter des privaten Planungsbüros ecoptima, informierte zum räumlichem Entwicklungskonzept. In Adligenswil wohnen etwa 2,5 Personen pro Wohnung; 1980 waren es fast 3,5. Diese Tatsache allein erfordere laut Wettstein, dass über 100 neue Wohnungen gebaut werden müssten, um die Bevölkerungszahl zu halten. Die bestehenden Reserven bieten auf knapp sieben Hektaren Platz für fast 400 Personen. Der neue Zonenplan sieht vor, dass zehn Hektaren neu eingezont werden. Die grössten Flächen dafür befinden sich auf den Gebieten Äbnet, Obmatt, Chluse, Altmatt (Nord und Süd) und Chriesibühl, bei denen jeweils über eine Hektare umgezont werden soll. Der Jurybericht des Beurteilungsgremiums sah bei allen vorgängig von Architekten eingereichten Studien noch Anpassungsbedarf. So fiel der Entscheid auf einen «Synthesebericht», welcher eine Kombination von verschiedenen Architekturbüros vorsieht.</p>
<p><strong>Ausgeweitete Wohngebiete</strong><br />
Bei den neu geplanten Wohnzonen wird vor allem versucht, bestehende Baustrukturen beizubehalten. Im Gebiet Äbnet soll der noch eingedolte Lettenbach freigelegt und in die geplante Überbauung eingegliedert werden. Im Gebiet Altmatt Süd sollen heute noch bestehende Ökonomiegebäude bis in 15 Jahren abgerissen und durch Mehrfamilienhäuser ersetzt werden. Beim Winkelbüel im Gebiet Angel Ost soll eine ungenutzte Gewerbezone zu einer Wohnzone werden. Der Grund dafür ist laut Markus Sigrist, dass die Lage attraktiv zum Wohnen sei, da seit über 20 Jahren durch das Gewerbe an dieser Stelle nichts realisiert worden ist. Beim Kernbereich im Dorfzentrum soll weiterhin eine «publikumsattraktive Erdgeschossnutzung» stattfinden. Der Hang beim Buggenacher sowie der Dietschiberg sollen vollständig zur Landschaftsschutzzone werden, welche in Zukunft keine Veränderungen mehr erfahren darf.</p>
<p><strong>Wo sind die Grenzen?</strong><br />
Zum Schluss der Veranstaltung wurde die Fragerunde für das Publikum rege genutzt. Es ist noch vieles offen. So stellten sich Fragen wie: Wird es in Zukunft überhaupt noch Bauland für die nachfolgenden Generationen geben? Erfordert ein Bevölkerungswachstum nicht auch den Ausbau der Infrastruktur, wie zum Beispiel Schulen? Welche Gebiete werden prioritär behandelt und als erste umgezont? Die Antworten auf diese Fragen sind laut Markus Sigrist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht definitiv. Jedoch versicherte er, dass es in 15 Jahren immer noch Bauland geben wird. Möglich sei jedoch, dass nach 20 bis 25 Jahren kein weiterer Ausbau mehr durchführbar sei. Die derzeitigen Prognosen würden in Richtung verdichteteres Bauen gehen, was laut Sigrist aber auch seine Grenzen hat. Im Bereich der Infrastruktur sei dank dem geplanten moderaten Wachstum nicht mit einer Verknappung zu rechnen. Der Gemeinderat geht davon aus, dass im schlimmsten Fall ein zusätzliches Schulzimmer, und keine neue Schule, gebaut werden muss. Jedoch sei auch hier mit dem Blick auf die demographische Entwicklung Vorsicht geboten, was die Prognosen angeht.</p>
<p><strong>Mitwirkung durch das Volk</strong><br />
Bis zum 10. Juli läuft das Mitwirkungsverfahren für die Adligenswiler Bevölkerung und den Kanton. Nach dem Beschluss durch die Gemeindeversammlung im kommenden Frühjahr 2013 sollen die definitiven Planungsvereinbarungen mit den Grundeigentümern folgen. In Etappen von jeweils etwa 5 Jahren sollen dann die einzelnen Gebiete nacheinander erschlossen werden. Neben dem Zonenplan liegen bei der Gemeinde auch Informationen zum Gefahrenzonenplan, zum Bau- und Zonenreglement und zum Synthesebericht für «Spezielle Wohnzonen» bereit. Gemeindepräsidentin Ursi Burkart-Merz betonte, dass es dem Gemeinderat ein Anliegen ist, dass sich die Bevölkerung an der Weiterentwicklung Adligenwils beteiligt. Weitere Informationen sind auf: <a href="http://www.adligenswil.ch/">www.adligenswil.ch</a> unter Informationen – Projekte &#8211; Revision Ortsplanung verfügbar.</p>
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